Medienmitteilung
19 Prozent mehr Anmeldungen an der PH Graubünden

Die PH Graubünden verzeichnet einen deutlichen Anstieg bei den Anmeldungen. Bis Ende Mai haben sich 234 Personen für das Studium zur Lehrperson angemeldet. Das sind 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Die hohen Anmeldezahlen sprechen für die Beliebtheit des Lehrberufs und die Attraktivität der Pädagogischen Hochschule Graubünden.

Hohe Qualität der Ausbildung

«Die hohen Anmeldezahlen sind gut für die Bündner Volksschule, gut für den Hochschulstandort und gut für die PH Graubünden», sagt Reto Givel, Rektor der PH Graubünden. Auch wenn die Lage an den Schulen heute nicht mehr so akut sei: Der Bedarf an gut qualifizierten Lehrpersonen ist weiterhin hoch. Der deutlich wachsende Anteil ausserkantonaler Studierender deutet er als Zeichen, dass die hohe Qualität der praxisnahen Ausbildung auch über die Kantonsgrenze hinaus wahrgenommen wird. «Das ist gut für den hiesigen Hochschulstandort und spricht für die Attraktivität der PH Graubünden», lässt er sich zitieren. 

Wachstum verteilt auf Studiengänge

Das 19-prozentige Wachstum verteilt sich auf verschiedene Studiengänge: Mit 163 (Vorjahr 132) am meisten neue Anmeldungen verzeichnet der Studiengang Primarschule; davon 23 (Vorjahr 16) im Teilzeit-Modell. Im Studiengang Kindergarten und Primarschule (1. bis 2. Klasse) sind es 43 Anmeldungen (Vorjahr 36). Der Zugang zum Lehrberuf erfolgt heute über deutlich mehr Bildungswege als früher. 34 Prozent der Angemeldeten verfügen über eine gymnasiale Maturität. Die übrigen erreichen die Zulassung über die Fachmaturität Pädagogik, eine Berufsmaturität mit Zulassungsprüfung oder andere Bildungswege. Der Karriereweg in den Lehrberuf ist damit deutlich vielfältiger geworden.

Die Anmeldungen in den Master-Studiengängen Sekundarstufe I für Personen mit Fachbachelor und Sekundarstufe I/Maturitätsschulen für Personen mit Fachmaster bleiben mit 28 Personen (Vorjahr 28) konstant hoch. 

In den 234 Anmeldungen noch nicht eingerechnet sind die beiden Kooperations-Masterstudiengänge: Für den Master-Studiengang in Schulischer Heilpädagogik haben sich 18 Personen angemeldet (Vorjahr 34); diese Studierenden sind an der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich immatrikuliert. Etwas unter den Erwartungen bleibt mit bislang 10 Anmeldungen der Masterstudiengang Sekundarstufe I für Primarlehrpersonen – diese Anmeldefrist endet allerdings erst am 30. Juni; die Studierenden sind an der PH St.Gallen immatrikuliert.

Zusätzliche Lerncluster und Büros

Die anhaltend hohen Studierendenzahlen bringen räumliche Herausforderungen: Der Campus der Pädagogischen Hochschule platzt aus allen Nähten. Bereits vor drei Jahren hat die Hochschule am Churer Postplatz über zwei Etagen hinweg offene Lernräume eingerichtet. Im Verlaufe des aktuellen Studienjahrs hat sie zudem ihre Aula zu einem offenen Lernraum umfunktioniert. Per Semesterstart mietet die PH Graubünden am Postplatz zusätzliche Räumlichkeiten, um für die dank Drittmitteln wachsende Forschung und Entwicklung genügend Arbeitsplätze zu schaffen. 

Hinweis: Die effektiven Studierendenzahlen können sich bis zum Beginn des Studienjahres noch verändern. Dies hängt insbesondere mit der Nichterfüllung von Zulassungsbedingungen zum Zeitpunkt des Anmeldeschlusses und/oder mit Mehrfachanmeldungen an verschiedenen Hochschulen zusammen.

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