In Kooperation mit der PH Schwyz

CAS
CAS Gesundheit fördern – Schulen stärken

Der CAS verbindet individuelle Gesundheitskompetenz mit systemischer Schulentwicklung. Die sechs Module orientieren sich am Whole School Approach und an den Standards des SHE-Netzwerks. Der Lehrgang vermittelt damit sowohl Wissen und Kompetenzen für das eigene gesundheitsförderliche Handeln als auch Instrumente, um Gesundheit als gemeinschaftliche und langfristige Entwicklungsaufgabe in der Schule zu verankern.

Durchführung

August 2027 - Juni 2028

Dauer

1 Jahr

Sprache 

Deutsch

Umfang

12 ECTS-Punkte (2 pro Modul)

Preis

CHF 7'800.-

Anmeldung

ab Dezember 2026

Anmeldeschluss

31.03.2027

Schwerpunkte

Zielgruppen

Der Whole School Approach versteht Gesundheitsförderung nicht als einzelne Massnahme oder Aufgabe einzelner Personen, sondern als Teil der gesamten Schulentwicklung: Gesundheit und Wohlbefinden werden in Unterricht und Lernen ebenso berücksichtigt wie in Führung, Zusammenarbeit, Schulkultur und der Gestaltung des schulischen Umfelds. Die SHE-Standards konkretisieren diesen Ansatz und stellen zentrale Qualitätsmerkmale gesundheitsfördernder Schulen ins Zentrum – darunter ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis, Partizipation, Chancengerechtigkeit, nachhaltige Verankerung sowie die Zusammenarbeit innerhalb der Schule und mit ihrem Umfeld.

Der Lehrgang richtet sich insbesondere an:

•  Lehrpersonen aller Schulstufen

•  Schulleitungen

•  schulische Fachpersonen, z. B. aus Schulsozialarbeit, Heilpädagogik und Betreuung

•  pädagogische Führungspersonen und Projektleitende im Bildungsbereich

Dauer und Aufbau der Ausbildung

Der CAS umfasst 360 Arbeitsstunden und wird mit 12 ECTS-Punkten ausgewiesen. Er besteht aus sechs aufeinander abgestimmten Modulen à 2 ECTS und wird im Blended-Learning-Format mit Präsenzveranstaltungen, Online-Sequenzen und begleitetem Selbststudium durchgeführt.

Kompetenz- und Qualifikationsprofil der Absolvent:innen

Der CAS befähigt die Teilnehmenden, Schulen als gesundheitsfördernde Lebens- und Lernräume weiterzuentwickeln und Gesundheitsförderung systematisch, partizipativ und nachhaltig im eigenen schulischen Kontext zu verankern.

•  theoretische Grundlagen, zentrale Konzepte und Evidenzen schulischer Gesundheitsförderung einordnen

•  die eigene Schule im Sinne des Whole School Approach systematisch analysieren

•  gesundheitsförderliche Lern- und Lebensräume räumlich, sozial und organisatorisch gestalten

•  praxisnahe Massnahmen und Projekte planen, realisieren und evaluieren

•  Gesundheitsförderung in Qualitäts- und Schulentwicklungsprozesse integrieren

•  mit schulischen und ausserschulischen Anspruchsgruppen professionell und interdisziplinär zusammenarbeiten

•  eigene Belastungen und Ressourcen reflektieren und die persönliche Gesundheitskompetenz stärken

Module

KURSTERMINE
12.–13. August 2027, Chur
27. August 2027, online

MODULLEITUNG Anita Sandmeier

INHALTE

•  Gesundheit, Gesundheitsdeterminanten, Prävention und Gesundheitsförderung

•  Health Promoting School und Whole School Approach

•  Strukturen und Prozesse schulischer Gesundheitsförderung

•  Steuerung und Kommunikation im PDCA-Zyklus

•  Partizipation von Team und Schülerschaft

PRAXISTRANSFER / LEISTUNGSNACHWEIS

Ist-Analyse der Gesundheitsförderung an der eigenen Schule konzipieren und – wenn möglich – durchführen. Anlegen eines Portfolios für die Sammlung weiterer Erkenntnisse, Ideen, Methoden und Erfahrungen.

KURSTERMINE
17.–18. September 2027
Walenstadt/Flumserberg

MODULLEITUNG Tina Hitz

INHALTE

•  Bewegung als Element von Gesundheit, Lernen und Persönlichkeitsentwicklung

•  Raum als «dritter Pädagoge»

•  gesundheitsförderliche Innen-, Aussen- und Zwischenräume

•  Draussen unterrichten und erweiterte Lernräume

•  eigenes Erleben und Ausprobieren durch praktische Erfahrungen und persönliche Eindrücke

PRAXISTRANSFER / LEISTUNGSNACHWEIS

Durch gemeinsames Erleben und Ausprobieren werden neue Perspektiven gewonnen und eigene Erfahrungen gemacht. Inhalte werden in Hinblick auf die persönliche und berufliche Praxis gemacht und konkrete Anregungen für die weitere Umsetzung mitgenommen. Als Leistungsnachweis gilt die aktive Teilnahme am gemeinsamen Wochenende.

KURSTERMINE
4.–5. November 2027, Pfäffikon/SZ
19. November 2027, online

MODULLEITUNG Simona Betschart

INHALTE

•  Zusammenhänge von Schulklima, Beziehungen und Wohlbefinden

•  emotionale Sicherheit und alltagsintegrierte Wohlbefindenspraktiken

•  Partizipation, Zugehörigkeit und «Sense of Belonging»

•  wertschätzende professionelle Kommunikation

•  präventiver Umgang mit Konflikten, Mobbing und Cybermobbing

PRAXISTRANSFER / LEISTUNGSNACHWEIS

Ein Mini-Projekt zur Förderung des sozialen Klimas planen, umsetzen und schriftlich reflektieren.

KURSTERMINE
3. Februar 2028, Pfäffikon/SZ
10. Februar 2028, online (Halbtag)
18. Februar 2028, Pfäffikon/SZ

MODULLEITUNG Tina Hitz und Anita Sandmeier

INHALTE

•  Belastungen und Stressmuster erkennen

•  instrumentelle, mentale und regenerative Stresskompetenz

•  Selbsterfahrung, z. B. Achtsamkeit, Atemübungen und Mentaltraining

•  individuelle Strategien für den Schulalltag

•  Transfer persönlicher Lernerfahrungen ins Kollegium oder zu Schülerinnen und Schülern

PRAXISTRANSFER / LEISTUNGSNACHWEIS

Einen gesundheitsförderlichen Impuls konzipieren, durchführen und hinsichtlich Wirkung, Rolle, Chancen und Grenzen reflektieren.

KURSTERMINE
6.–7. April 2028, Chur
28. April 2028, online

MODULLEITUNG Simona Betschart und Tina Hitz

INHALTE

•  Akteurinnen und Akteure auf Ebene Schule, Gemeinde, Kanton und Bund

•  Schulsozialarbeit und schulergänzende Betreuung als Handlungsfelder

•  nationale und kantonale Angebote nutzbar machen

•  Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten

•  nachhaltige sektorübergreifende Partnerschaften

PRAXISTRANSFER / LEISTUNGSNACHWEIS

Eine Systemlandkarte der eigenen Schule aus salutogenem Blickwinkel erstellen.

KURSTERMINE
18.–19. Mai 2028, Pfäffikon/SZ
23. Juni 2028, Chur (inkl. Zertifikatsfeier)

MODULLEITUNG Simona Betschart

INHALTE

•  School Health Services im Whole School Approach

•  schulnahe Gesundheitsdienste und Chancengerechtigkeit

•  Rollen und Zuständigkeiten verschiedener Fachpersonen

•  Fallarbeit sowie rechtliche und ethische Grundlagen

PRAXISTRANSFER / LEISTUNGSNACHWEIS

School Health Services der eigenen Schule analysieren und Weiterentwicklung skizzieren – alternativ ein Fachpersonen-Interview durchführen und Handlungsmöglichkeiten ableiten.

Termine

August 2027
12.–13. August 2027, Chur 
27. August 2027, online

September 2027
17.–18. September 2027, Walenstadt/Flumserberg 

November 2027
4.–5. November 2027, Pfäffikon/SZ 
19. November 2027, online

Februar 2028
3. Februar 2028, Pfäffikon/SZ
10. Februar 2028, online (Halbtag)
18. Februar 2028, Pfäffikon/SZ

April 2028
6.–7. April 2028, Chur
28. April 2028, online

Mai 2028
18.–19. Mai 2028, Pfäffikon/SZ

Juni 2028
23. Juni 2028, Chur (inkl. Zertifikatsfeier)

Kurszeiten

Ganze Kurstage dauern in der Regel von 08.30 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.30 Uhr.
Halbe Kurstage dauern in der Regel von 13.30 – 17.00 Uhr.

Zulassung

Voraussetzung für die Aufnahme ist in der Regel ein von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) anerkanntes Lehrdiplom.

Personen, welche die obgenannten Voraussetzungen nicht erfüllen, können «sur dossier» von der Prorektorin/dem Prorektor zugelassen werden.

 

Bestätigung der Anmeldung

Sie erhalten eine schriftliche Anmeldebestätigung. Nach dem Durchführungsentscheid wird Ihnen Ihre definitive Aufnahme in den Lehrgang bestätigt.

Weisungen

Für die Anmeldungen gelten die Weisungen für Weiterbildungslehrgänge der PH Graubünden, die auch die Bedingungen bei Rücktritt und Abmeldung regeln: www.phgr.ch/weiterbildung

Dozierende und Lehrgangsleitung

Der CAS wird von der Pädagogischen Hochschule Graubünden in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Schwyz angeboten. Beide Hochschulen bringen gemeinsam eine breite Expertise in Gesundheitsförderung, Schulentwicklung und angrenzenden Themenfeldern ein.

Tina Hitz

Arbeitet heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Graubünden. Nach langjähriger Tätigkeit als Lehrperson auf der Oberstufe hat sie ihre Erfahrungen aus dem Schulalltag mit einem Studium der Psychologie ergänzt. Heute beschäftigt sie sich vor allem mit den Themen Gesundheit und Wohlbefinden im Schulalltag. Sie berät Schulen und Schulleitungen und leitet unter anderem Weiterbildungen, beispielsweise zum Umgang mit Stress. Zudem setzt sie sich für ein gesundes und unterstützendes Schulklima ein. 

Prof. Dr. Anita Sandmeier

Ist Bildungsforscherin und an der Pädagogischen Hochschule Schwyz tätig. Dort leitet sie die Forschungsprofessur «Personalentwicklung im Schulkontext» sowie die Stabsstelle «Betriebliche Gesundheitsförderung». Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt insbesondere auf der Gesundheit von Lehrpersonen, der Gesundheitsförderung an Schulen und der Personalentwicklung. In ihrer Forschung untersucht sie unter anderem, wie Schulen die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden fördern können und welche Rolle Schulleitungen dabei spielen.  

Dr. Simona Betschart

Hat in ihrer Arbeit als Schulpsychologin im Kanton Schwyz über die Jahre wertvolle Erfahrungen in verschiedensten Beratungskontexten gesammelt. Seit 2022 ist sie zudem an der Pädagogischen Hochschule Schwyz als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und hat.ihre Doktorarbeit zum Thema psychische Gesundheitsförderung in Schulen geschrieben. Inzwischen begleitet sie zudem als Psychologin die Assessment bei der Kantonspolizei Schwyz und bietet psychologische Beratungen und Weiterbildung als selbständige Psychologin an. 

Weitere Zertifikatslehrgänge

CAS Kunst und Vermittlung

CAS Musik

CAS Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

CAS Hochschuldidaktik

CAS/DAS Schulleitung

Kontakt

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