Wissenschaftliche Tagung
VALS-ASLA Tagung 2027

Die VALS-ASLA Tagung 2027 wird von der Pädagogischen Hochschule Graubünden ausgerichtet. Das Thema der Tagung lautet «In Beziehung zur Sprache: Spracheinstellungen in Gesellschaft, Familie und Schule». In diesem Rahmen soll der prägenden Rolle von Spracheinstellungen in verschiedenen Bereichen unseres Alltags und Zusammenlebens aus verschiedenen Perspektiven nachgegangen werden.


* Bild: Bouba-Kiki-Effekt (vgl. Köhler, 1929)

Datum

28.01.2027 - 29.01.2027

Zeit

- siehe Programm -

Ort

Chur, PH Graubünden

Veranstalter

PH Graubünden

Alles Wissenswerte zur Tagung

Call for papers

Der Call-for-Papers kann in Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch und Englisch abgerufen werden. Beiträge können bis zum 19. Juli 2026 über ConfTool eingereicht werden. Die Ergebnisse des Begutachtungsprozesses werden bis Ende September 2026 bekanntgegeben.

Deutsch Französisch Italienisch Rätoromanisch Englisch

Programm

Die Tagung beginnt am 28. Januar 2027 etwa um 10.15 Uhr und endet am 29. Januar 2027 gegen 17.00 Uhr. Genauere Angaben und das Konferenzprogramm folgen.

Keynotes

Ruth Kircher (European Centre for Minority Issues, Flensburg) 

Ruth Kircher ist Senior Researcher am European Centre for Minority Issues (ECMI) in Flensburg. Darüber hinaus ist sie als affiliierte Associate Professor im Department of Psychology der Concordia University in Montreal tätig und gehört dem Canadian Centre for Studies and Research on Bilingualism and Language Planning (CCERBAL) der University of Ottawa als assoziiertes Mitglied an. Als Soziolinguistin mit Schwerpunkt auf Mehrsprachigkeit und Minderheitensprachen widmet sie sich drei zentralen Forschungsbereichen: (1) Einstellungen und Ideologien gegenüber Sprache, (2) Sprachpolitik und -planung auf gesellschaftlicher Ebene, (3) Familiäre Sprachpolitik und Weitergabe von Sprache zwischen den Generationen. Ihre Studien umfassen vielfältige nordamerikanische und europäische Kontexte. Sie hat zahlreiche wissenschaftliche Artikel, Buchkapitel und Forschungsberichte veröffentlicht und ist Mitherausgeberin des Bandes Research Methods in Language Attitudes (CUP 2022).

Tillmann Pistor (Universität Bern)

Tillmann Pistor ist Advanced Postdoc für Germanistische Soziolinguistik an der Universität Bern. Seine Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Phonetik, Sprachgeographie und soziolinguistischer Variation, mit einem besonderen Fokus auf der Soziophonetik. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Frage, wie regionale Sprachmerkmale als soziale Marker fungieren und welche Rolle sie bei der Formung und Verhandlung von Spracheinstellungen und Identitäten spielen. Aktuell leitet Tillmann die Arbeitsgruppe im SNF-Projekt „Sound Effects“, das die Entstehung sozialer Bedeutung von lautlicher Variation im DACH-Raum untersucht. Er ist Experte für Prosodie und beschäftigt sich darüber hinaus in verschiedenen Projekten mit Fragen der linguistischen Gerechtigkeit in mehrsprachigen Regionen und Sicht-barkeit von Genderdiversität bei Personenreferenzen im öffentlichen Raum.

Stefan Hauser(Pädagogische Hochschule Zug/Universität Zürich) 

Anmeldung

Anmeldung für Teilnehmende mit eigenem Beitrag

Die Anmeldung öffnet am 05. Oktober 2026 und schliesst am 01. Dezember 2026.

 

Anmeldung für Teilnehmende ohne eigenen Beitrag

Die Anmeldung öffnet am 05. Oktober 2026 und schliesst am 17. Januar 2027.

 

Tagungsgebühren: 40 CHF; darin enthalten sind die Kaffeepausen sowie zwei Mittagessen.

Konferenzdinner: 60 CHF; Informationen zum Lokal folgen.

Praktische Informationen

Die Tagung findet in den Räumlichkeiten der PH Graubünden am Standort Scalärastrasse statt. Informationen zur Anfahrt finden sich hier.

 

Unterkünfte mit Kontingent/Rabatten (bitte «Tagung VALS-ASLA PH Graubünden» bei Buchung erwähnen)

Wissenschaftliches Komitee

Wird noch bekannt gegeben.

Sponsoren

Kontakt

Für Rückfragen und weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

VALS-ASLA2027@phgr.ch

 

 

Professur: Italienisch und Italienischdidaktik

Im Zentrum der Professur steht die Forschung zur italienischen Sprache und zur Fachdidaktik von Italienisch als Schul- und Fremdsprache. Der Fokus liegt auf den Italienischunterricht im mehrsprachigen Kontext Graubündens und der Schweiz. Aktuelle Projekte beschäftigen sich mit der Rolle des Italienischen als Minderheitensprache in Graubünden, sowohl in der Schule als auch in der Gesellschaft. Die Professur widmet sich ausserdem der Entwicklung von Lehrmitteln für das Fach Italienisch als Schul- und Fremdsprache auf Primar- und Sekundarstufe I.

mehr Informationen

Professur: Rätoromanisch und Rätoromanischdidaktik

Die Professur für Rätoromanisch und Rätoromanischdidaktik ist in den Fachbereichen Erziehungswissenschaft/Bildungsforschung und Angewandte Linguistik angesiedelt. Sie bewegt sich an der Schnittstelle zwischen allgemeiner Didaktik, fachdidaktischer Forschung und angewandter rätoromanischer Sozio- und Bildungslinguistik. Der Schwerpunkt der Professur liegt (derzeit) in der Entwicklung und Erforschung rätoromanischer Lehrmittel.

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