Zum Start des Studienjahrs 2026/27 begrüsst die PH Graubünden 233 neue Studierende. Das sind 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Der deutliche Anstieg bei den Anmeldungen im Frühjahr zeigt sich damit auch bei den Zulassungen. Besonders gross ist das Interesse an den Bachelorstudiengängen: 176 Personen beginnen ein Bachelorstudium oder ein Erweiterungsstudium an der PH Graubünden.
«Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Menschen für den Lehrberuf und für ein Studium an der PH Graubünden entschieden haben», sagt Reto Givel-Bernhard, Rektor der PH Graubünden. «Die hohe Zahl der neu zugelassenen Studierenden bestätigt die Attraktivität unserer anspruchsvollen und praxisnahen Ausbildung. Gleichzeitig ist sie ein wichtiges Signal für die Schulen, die weiterhin auf gut ausgebildete Lehrpersonen angewiesen sind.»
Grosses Interesse an der Primarstufe
Von den insgesamt 633 Studierenden sind 481 in einem Bachelorstudiengang eingeschrieben. Damit bilden sie den grössten Ausbildungsbereich der PH Graubünden. Besonders gefragt ist der Bachelorstudiengang Primarschule für die 1. bis 6. Klasse. 138 Personen beginnen das Vollzeit- oder Teilzeitstudium gegenüber 122 im Vorjahr. Weitere 32 Personen starten im Bachelorstudiengang Kindergarten und Primarschule für die 1. und 2. Klasse.
Die Bachelorstudierenden absolvieren ihre Ausbildung auf Deutsch, Italienisch oder zweisprachig in den Kombinationen Deutsch und Italienisch oder Deutsch und Romanisch.
Vielfältige Wege in den Lehrberuf
In den Masterstudiengängen beginnen 57 Studierende neu ihr Studium. Die Angebote richten sich unter anderem an Personen mit einem Fachbachelor oder Fachmaster sowie an ausgebildete Primarlehrpersonen, die sich für die Sekundarstufe I, die Maturitätsschulen oder die Schulische Heilpädagogik qualifizieren möchten. Zwei dieser Studiengänge bietet die PH Graubünden gemeinsam mit der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich beziehungsweise der Pädagogischen Hochschule St. Gallen an.