MINT-Förderung

Mit der MINT-Förderung setzt sich die PH Graubünden zum Ziel, dass angehende wie auch erfahrene Lehrpersonen die neuen Technologien kennen, diese anwenden und im Unterricht einsetzen können. Die Lehrerinnen und Lehrer werden für MINT-Inhalte begeistert und befähigt, diese Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler wirksam zu fördern.

Dabei stellen wir die problemorientierte Aufgabe aus der Lebenswelt der Kinder ins Zentrum und setzen auf die Verbindung der Technik (Fachwissen) mit den Kompetenzen der Zukunft: Kooperation, Kommunikation, Kreativität und kritisches Denken. YouTube-Video

MINTzentrum PH Graubünden

Wo findet die MINT-Förderung an der PH Graubünden statt?
MINTzentrum: Innovationswerkstatt und Begegnungsort zugleich!

Mit dem MINTzentrum ist in den letzten Jahren an der PH Graubünden eine Innovationswerkstatt entstanden, in welcher Lehrpersonen, Studierende und Schüler:innen sowohl mit digitalen als auch mit traditionellen Werkzeugen experimentieren können. Sie festigen ihr Wissen im MINTzentrum auf praktischer Ebene und treten in den Austausch mit Fachpersonen aus den Kooperationen mit der ETH Zürich, der Bündner Wirtschaft und anderen Institutionen. Im MINTzentrum wird gemeinsam gebaut, programmiert, gedruckt, gehämmert, gelötet usw.

Mit diesem Lernangebot werden neue Impulse gesetzt, Raum für Kreativität geboten und konkrete Umsetzungsideen für den Unterricht bereitgehalten.

MINT im schulischen Umfeld

MINTmobil

«Kniffs und Tricks» für den fächerverbindenden MINT-Unterricht

Mit dem MINTmobil besuchen wir Lehrpersonen und ihre Klassen vor Ort. Wir nehmen die Inhalte in die Hand und begeistern die Lehrpersonen für fächerverbindenden MINT-Unterricht. Während die Lehrperson von einem Dozenten oder einer Dozentin unterrichtet wird, arbeitet ein anderer Dozent oder eine andere Dozentin mit der Klasse an konkreten Projekten. Die Lehrperson agiert im Anschluss an diese Schulung als Multiplikator:in in der Schule. Sie kann sich im CAS Pädagogischer ICT Support oder im CAS Informatik spezialisieren. Der CAS Informatik wird in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich angeboten. Link setzen

Die verschiedenen Perspektiven und Erlebnisberichte:
MINTmobil
Giulia (Schülerin)
Andy (Schulleiter)
Pascal (Dozent MINT-Team)
Sereina (Lehrperson)

MINTfocus

MINT-Inhalte einfach und wirksam im Unterricht einsetzen? Konkrete Umsetzungsideen für interessierte Lehrpersonen:

Mit MINTfocus lanciert die PH Graubünden neu eine Reihe von Veranstaltungen, bei denen die MINT-Förderung im Kindergarten und an Primarschulen im Fokus stehen. An kurzweiligen Abenden werden aktuelle MINT-Themen aufgegriffen, Inputs gegeben oder praxistaugliche Unterrichtsbeispiele präsentiert. Dies geschieht immer auf aktiv-entdeckende Weise für die Teilnehmenden, indem die Angebote passgenau zugeschnitten werden.

MINTfabbrica

Wie können Lehrpersonen dem Anspruch an eine interdisziplinäre Umsetzung im Unterricht gerecht werden?

Neu verfügt das MINTzentrum über eine MINTfabbrica, in welcher der Prozess «von der Idee zum Produkt» im Zentrum steht. Dies ermöglicht den Lehrpersonen, mit ihrer Klasse den gesamten Prozess einer Produktentwicklung zu durchlaufen. Dabei werden sie vom MINT-Team der PHGR unterstützt bzw. angeleitet. In der MINTfabbrica finden sich Werkzeuge zur Unterstützung gemeinsamer Denkprozesse, zum Designen, Konstruieren und Produzieren von innovativen Prototypen. Die MINTfabbrica setzt dabei vor allem auf 3D-Printing im Zusammenspiel mit den bekannten «educational Robot-Sets» und auf Platinen, um die Prototypen auf einfache Art und Weise produzieren zu können. Unsere MINTfabbrica basiert teilweise auf den Ideen eines MakerSpace oder einer Lernwerkstatt.

Der Anspruch, Inhalte des Modullehrplans Medien und Informatik fächerintegriert zu vermitteln, kann eine Lehrperson herausfordern. In einer aktiv-entdeckenden Auseinandersetzung von erprobten Unterrichtsszenarien werden die Lehrpersonen an die MINT-Inhalte herangeführt bzw. gefördert und es wird ihnen gezeigt, wie sie dem Anspruch an eine interdisziplinäre Umsetzung gerecht werden. Auch wenig technikaffine Lehrpersonen sind herzlich willkommen.

Roberta–Zentrum

Für Mädchen? Na klar!

Gendergerechte Lernumgebungen

Mit der Eröffnung eines Roberta-Regio-Zentrums (in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V.) hat die PHGR das Angebot im Bereich Robotik mit einem besonderen Fokus auf gendergerechte Lernumgebungen weiter ausgebaut.

MINT im ausserschulischen Bereich

Bündner MINT-Woche (MINT-CAMPs GR)

Was verbindet Wirtschaft und Schule? Und wie kann ich als angehende oder erfahrene Lehrperson von dieser Kooperation profitieren?

oder

So funktioniert eine Firma…

Während der Bündner MINT-Woche (MINT-CAMPs GR) arbeiten Lernende von Bündner Unternehmungen mit Studierenden der PH Graubünden und erfahrenen Lehrpersonen eng zusammen. Sie begeistern Kinder und Jugendliche für praktische Tätigkeiten wie Hämmern, Programmieren oder Konstruieren und unterrichten sie gemeinsam im Betrieb vor Ort. Die Lehrpersonen erweitern in dieser Kooperation und anhand von Hands-on-Erfahrungen das fachliche, fachdidaktische sowie pädagogische Wissen.

Kooperationspartner: RhB, Keller Laser AG, TRUMPF Schweiz AG, EMS-CHEMIE AG Domat/Ems, Georg Fischer Rohrleitungssysteme AG.

i-CAMPs GR Kids

Möchtest du wissen, wie die digitale Welt funktioniert, wie man programmiert, Maschinen baut und diese anschliessend zum Leben erweckt?

Programmieren, Spielen, Gemeinschaft: Die i-CAMPs Kids vermitteln
Kompetenzen, welche Kinder und Jugendliche (3. bis 9. Klasse) für die Zukunft brauchen. Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, Programmierluft zu schnuppern, wichtige Erfahrungen zu sammeln und neue Dinge zu entdecken. Programmieren und eigene Lösungen suchen, macht richtig Spass.

i-CAMPs GR Teacher

Kompetenzen der Informatik und weiterer Unterrichtsfächer wirksam verknüpfen?

Die i-CAMPs Teacher sind ein Weiterbildungsangebot für Lehrpersonen des 1., 2. und 3. Zyklus im Bereich Informatik und Informatikdidaktik. Die an zwei Tagen stattfindenden i-CAMPs Teacher stehen, wie auch die parallel dazu stattfindenden i-CAMPs Kids, ganz im Zeichen der Robotik. Es werden konkrete Lernmaterialien gezeigt, welche den Aufbau von Kompetenzen in Informatik aber auch von Kompetenzen weiterer

Unterrichtsfächer gleichermassen ermöglichen. Lehrpersonen, welche ihre erworbenen Kenntnisse anschliessend vertiefen möchten, haben die Möglichkeit, den Rest der Woche zusammen mit den Expertinnen und Experten der ETH Zürich und der PH Graubünden als Workshop-Assistierende an den i-CAMPs Kids mitzuwirken.

First Lego League (FLL)

Sich mit den i-Girls und den Fluffys messen?

Seit 2008 unterstützt die PH Graubünden gemeinsam mit der EMS Schiers und der FH Graubünden das international durchgeführte MINT-Förderprogramm „First Lego League“. Die FLL ist ein Förderprogramm, das Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführt, ihnen den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern erleichtert und frühzeitig ein Interesse für Ingenieur- oder IT-Berufe weckt. Kinder und Jugendliche werden damit für Wissenschaft und Technologie begeistert, erhalten den Gedanken des Teamgeists und dank komplexen Aufgabenstellungen werden sie zu kreativen Lösungen herausgefordert.

In diesem Programm wird die Lebenswelt der Kinder einbezogen und der Umgang mit Fehlern sowie das analytische, forschende Denken gefördert.

Die neun- bis sechzehnjährigen Schülerinnen und Schüler bauen jeweils für das sogenannte „Robotgame“ einen vollautomatischen Roboter, um mehrere Aufgaben auf einem vorgegebenen Spielfeld innerhalb von 150 Sekunden zu lösen. Diese Arbeiten und Ideen sowie ihre Fähigkeiten als Team zu arbeiten, stellen sie jeweils am Wettbewerbstag in den Kategorien «Grundwerte, Forschungspräsentation und Robotdesign» einer Jury vor.

Seit August 2020 coachen Studierende der ETH Zürich gemeinsam mit Studierenden der PH Graubünden Kinder und Jugendliche in den zwei sehr erfolgreichen Teams der PH Graubünden, die «i-Girls» und die «Fluffys».

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