Das grenzüberschreitende Projekt wird gefördert durch Interreg.
Das grenzüberschreitende Projekt entwickelt gemeinsam mit den Partnerschulen evidenzbasierte Bausteine für den inklusiven Unterricht in Mehrjahrgangsklassen.
Das grenzüberschreitende Projekt wird gefördert durch Interreg.
Mit dem Ziel, Bildungsdisparitäten entgegenzuwirken und Chancengleichheit zu fördern, wird ein modulares Modell für personalisiertes Lernen entwickelt und implementiert: Das Modell «Schule innoklusiv» ermöglicht flexible Lernwege und fördert durch gezielten Einsatz digitaler Lernangebote die Umsetzung inklusiver Unterrichtsformate in jahrgangsübergreifenden Klassen. Um das Projekt auf eine nachhaltige Grundlage zu stellen, sollen über bedarfsorientierte Qualifizierungsangebote in Verbindung mit einer digitalen Plattform Erfahrungsaustausch und Vernetzung ermöglicht und gefördert werden – nach dem Motto «innovativ & inklusiv = innoklusiv».
Chancengleichheit im Bildungssystem setzt flächendeckende Bildungsangebote voraus und kann in ländlichen Regionen oftmals nur durch die Einrichtung von Mehrjahrgangsklassen (MJK) gewährleistet werden. Für entlegene Schulstandorte geht dies mit der besonderen Herausforderung einher, Lehrpläne bzw. -mittel, die auf jahrgangshomogene Klassen ausgerichtet sind, auf Voraussetzungen, Kompetenzen und Interessen der einzelnen Schüler:innen in altersgemischten Klassen herunterzubrechen.
Das Projekt zielt darauf ab, modulare, evidenzbasierte Bausteine für den inklusiven Unterricht an Mehrjahrgangsklassen zu entwickeln. Diese werden gemeinsam mit den beteiligten Projektschulen auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Schulen hin adaptiert und implementiert. Darüber hinaus werden mittels Fallstudien der beteiligten Projektschulen Beispiele gelungener Praxis (Good bzw. Next Practices) erhoben. Diese Impulse fliessen wiederum in die Weiterentwicklung des Modells, in den Unterricht an den Projektschulen sowie in die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen ein. «Schule innoklusiv» unterscheidet sich somit von bisherigen Ansätzen des inklusiven Unterrichts, da es Unterrichtsformate und Lernmöglichkeiten für altersgemischte Klassen bereitstellt, die sowohl auf die spezifische Schulsituation als auch auf die individuellen Lern- und Entwicklungsstände der Lernenden abgestimmt sind.
Mit dem übergeordneten Ziel, Bildungsdisparitäten entgegenzuwirken und Chancengleichheit zu fördern, wird gemeinsam mit den beteiligten Schulen ein modulares Modell für personalisiertes Lernen, Inklusion und Digitalisierung entwickelt und implementiert. Das Modell ermöglicht flexible Lernwege und fördert durch gezielten Einsatz digitaler Lernangebote die Umsetzung massgeschneiderter, innovativer Unterrichtsformate, die Inklusion in Mehrjahrgangsklassen fördern und Lernen auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus ermöglichen. Durch die Qualifizierung von Schulleitungs- und Lehrpersonen, Hochschullehrenden und Studierenden und die Bereitstellung einer digitalen Austauschplattform wird die Nachhaltigkeit des Projekts gewährleistet.
Beteiligt:
Lead Partner PH Vorarlberg (Projektleitung: HS-Prof. Dr. MMag. Pier Paolo Pasqualoni), PH Graubünden (Projektleitung für die Schweizer Projektpartner: Dr. Ursina Kerle), PH St.Gallen: (Projektleitung: Dr. Robbert Smit und Dr. Stefanie Appius)
Dauer:
1. Juni 2026 - 31.05.2029
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
HS-Prof. Dr. MMag. Pier Paolo Pasqualoni
Pädagogische Hochschule Graubünden
Dr. Ursina Kerle
Ihr Browser (IE 11) ist leider zu alt und wird nicht mehr unterstützt.