AMuG
Neuigkeiten vom Archäologischen Museum für Gegenwart

Willkommen auf der Informationsseite zum Projekt AMuG. Hier finden Sie jederzeit die neuesten Entwicklungen, Hintergründe und Updates rund um das Projekt. Wir halten Sie über Fortschritte, wichtige Meilensteine und aktuelle Ereignisse auf dem Laufenden.

Das Archäologische Museum für Gegenwart schliesst in Flerden die Tore, um sie im Frühling 2026 in Andeer und Splügen wieder zu öffnen. Und was sonst noch läuft, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

November 2025

Höhepunkte in Flerden

20.11.2025

Am 16. Mai 2025 eröffnen die 5./6. Primarschulkinder das erste Museum in Flerden. Im AMuG findet sich die Bevölkerung Flerdens, Urmeins und Tschappinas ein, um die beiden Ausstellungen im Stall Meyer zu besichtigen. Den historischen Exponaten – von den Kindern mitgebrachte Überreste – liegt die Recherchearbeit zugrunde. Interviews zum Nachhören, Texte mit Hintergrundinformationen und die mündlichen Ausführungen der Kinder vermitteln den Besuchenden die Hintergründe zu den ausgestellten Objekten. Ausgangspunkt für die Kunstausstellung sind ebenfalls mitgebrachte Überreste, ein Rasierapparat, eine Tasse, ein Filzstift, etc. Den eigenen Ideen folgend transformierten sie diese in Kunstwerke, welche demnach ebenfalls die Berechtigung erhalten, als Kulturgut im Museum ausgestellt zu werden.

Die Veranstaltungsreihe „AMuG am Donnerstag“ stösst auf grosses Interesse. Sowohl Besucher:innen aus der Umgebung als auch von weither Angereiste nutzen die Gelegenheit der Ausstellungsbesichtigung. Am 18. September 2025 empfangen die 5./6. Klässler:innen die Abteilung Forschung&Entwicklung der PH Graubünden im AMuG.

Am 23. September werden die Gäste der Abschlussveranstaltung von Emil Hänni entlang dem Brunnenspaziergang durch Flerden begleitet und mit spannenden Dorfgeschichten beschenkt, bevor sie von den mittlerweile erprobten Kulturvermitter:innen der 6. Klasse die letzte Einführung in die beiden Ausstellungen im AMuG erhalten.

Ausblick Andeer und Splügen

21.11.2025

Gegenwärtig läuft die Suche nach nicht mehr gebrauchten Ställen auf Hochtouren. Auch wenn sich diese Suche schwierig gestaltet, ist sie ein wichtiger Schritt, das Projekt mit dem Dorf und seinen Menschen vertraut zu machen. Kontakte der Lehrpersonen und auch der Kinder bilden den Ausgangspunkt, um für das AMuG ein neues Dach in Splügen und in Andeer zu finden. Reservieren Sie sich bereits jetzt die beiden Daten:

  • Eröffnung in Andeer: 5. März 2026 um 17:00 Uhr
  • Eröffnung in Splügen: 20. März 2026 um 17:00 Uhr

Lokal und international

22.11.2025

  • Internationale Tagung Teilhabe, Demokratie und Diskursfähigkeit in Zeiten der Unsicherheit
    Am 21./22. 11.2025 findet in Wien die Internationale Tagung Teilhabe, Demokratie und Diskursfähigkeit in Zeiten der Unsicherheit. Interdisziplinäre Perspektiven zur Unterrichtsentwicklung statt. Es freut uns, dass wir an der Universität Wien die Plattform erhalten, unseren Beitrag Kulturelle Teilhabe und multiperspektivisches Lernen im peripheren Raum: Das Projekt Archäologisches Museum für Gegenwart (AMuG) dem Fachpublikum vorstellen zu dürfen.

 

  • Wir machen Museum
    Wir machen Museum. Unter diesem Titel bieten wir zusammen mit Museen Graubünden eine Weiterbildung für interessierte Kulturvermittler:innen an.

    Zielgruppe:
    Lehrpersonen aller Stufen, Kunst- und Kulturvermittelnde
    Ort, Datum: Thusis und Flerden, 29.11.2025
    Weitere Informationen und Anmeldung: Wir machen Museum

 

  • AMuG virtuell
    AMuG virtuell wird in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Dienst Graubünden realisiert. Mittels Matterport werden wir die Ausstellung im Stall Meyer in Flerden digitalisieren und als 3D Rundgang orts- und zeitungabhängig zugänglich machen. Weitere Informationen folgen.

 

  • Modul Kunst in Geschichte und Gegenwart
    Im Rahmen des CAS Kunst und Vermittlung übernehmen wir das Modul Kunst in Geschichte und Gegenwart. Der neukonzipierte Weiterbildungslehrgang an der PHGR ist bereits in der Durchführung Er wird voraussichtlich im Frühsommer 2026 erneut ausgeschrieben.

Informationen zum Projekt

Projektträgerin: PH Graubünden

Projektpartner: Schulverband Oberheinzenberg; Schulverband Rheinwald; Schulverband Schams; Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte; Beisheim Stiftung; Naturpark Beverin; Archäologischer Dienst Graubünden

Unterstützung: Kulturförderung Kanton Graubünden/Swisslos; Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Graubünden; education21; Rätisches Museum; Fachhochschule Graubünden; Stiftung Hannes Heinz, Flerden; Walservereinigung; Rizzi Copy Print; Elektro Banzer, Thusis Splügen

Unser Dank geht an: Juliana Mehr, Giuliana Bardill, Sara Buchmann, Lehrpersonen; Dinah Just, Schulleitung; Emil Hänni, Lokalhistoriker; Thomas und Johannes Meyer, Stallbesitzer; Johannes Lanicca, Schreiner

AMuG: Archäologisches Museum für Gegenwart

Die lokale Umgebung aus den Perspektiven der Kulturellen Bildung und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung kennenlernen, hinterfragen und weitergestalten.

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