Veranstaltungsreihe
Wissenschaftscafé Graubünden: «Wenn die Idylle kippt – Overtourism frühzeitig erkennen und vorbeugen»

Die Wissenschaftscafés thematisieren wissenschaftliche und gesellschaftliche Fragen in Diskussionen zwischen Expertinnen, Experten und dem Publikum. Dabei stehen für unseren Kanton relevante Themen im Vordergrund. Der Eintritt ist frei.

Datum

15.06.2026

Zeit

19:30 - 21:00

Ort

Center da Capricorns, Wergenstein

Veranstalter

ZHAW-Institut für Umwelt und natürliche Ressoucen, Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung

Programminhalt

Ab wann wird Overtourism zur Belastung, und wer entscheidet darüber? Wie lassen sich Entwicklungen frühzeitig erkennen, um nicht nur touristische Hotspots, sondern auch Folgen wie Wohnungsknappheit, Verkehrsüberlastung und Nutzungskonflikte rechtzeitig anzugehen? Im Fokus stehen präventive Strategien, das fragile Gleichgewicht zwischen Gästen, Bevölkerung und Natur sowie der Einfluss sozialer Medien auf diese Dynamiken. Expert:innen aus Wissenschaft, Umweltbildung, Tourismus und Social Media diskutieren mögliche Lösungsansätze anhand regionaler Beispiele.

Referierende

  • Daniela Berther, Rangerin Ruinaulta
  • Julia Wunsch, Selbstständige Social Media Expertin
  • Reto Rupf, Leiter Forschungsbereich Geoökologie, Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen ZHAW
  • Reto Thörig, Direktor Viamala Tourismus
  • Moderation: Stefan Forster, Leiter Forschungsbereich Tourismus und Nachhaltige Entwicklung ZHAW

 

Zielpublikum

Öffentliche Veranstaltung

Veranstaltungsreihe Wissenschaftscafé Graubünden

Cafés waren schon immer beliebte Treffpunkte, um über das aktuelle Geschehen zu diskutieren und Meinungen auszutauschen. Bei den Wissenschaftscafés diskutieren Expertinnen und Experten mit dem Publikum über wissenschaftliche Themen, die speziell für Graubünden von Bedeutung sind. Die Veranstaltungen finden jeweils an unterschiedlichen Orten statt. 

Es handelt sich um ein offenes Gespräch zwischen allen Teilnehmenden. Der Eintritt ist frei.

Initiatorin und Koordinatorin

Die von der Stiftung Science et Cité an diversen Hochschulstandorten der Schweiz initiierten Wissenschaftscafé-Veranstaltungsreihen möchten der Bevölkerung den persönlichen Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedenster Fachrichtungen ermöglichen – mit dem Ziel, Schranken zwischen Hochschulforschung und Bevölkerung abzubauen. Im direkten Austausch wird der allgemeine Nutzen der Forschung an Hochschulen und Forschungsanstalten (be)greifbar, die Verknüpfung von Alltag und Wissenschaftsergebnissen wird augenfällig. Die Veranstaltungsreihe wird koordiniert von der Academia Raetica, der Vereinigung zur Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung im Kanton Graubünden und seiner Umgebung.

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