Weihnachtsspende
Capra Grigia

Im Rahmen unseres diesjährigen Weihnachtsengagements unterstützen wir eine von uns sorgfältig ausgesuchte Organisation. Wir verzichten dieses Jahr auf die Abgabe von Geschenken und spenden das Geld im Sinne der Nachhaltigkeit an ein soziales, ökonomisches sowie auch ökologisches Projekt wie das des Südbündner Bauers und seine «Capra Grigia».

Ein grösserer Stall für die gefährdeten grauen Bergziegen
Die Bergziegenrasse «Capra Grigia» existiert nur noch dank einem Effort der Stiftung ProSpecieRara Ende der 1990er-Jahre. Ein Südbündner Bergbauer hat sich ganz der Aufzucht und Hege der schönen grauen Tiere verschrieben. Um seine Herde vergrössern zu können, muss er dringend seinen alten Stall reparieren und vergrössern.

Die Bergziegen verhindern die Verbuschung der Weiden
In einem abgelegenen Südbündner Tal hat ein Bergler die Aufzucht und Hege der gefährdeten Ziegenrasse «Capra Grigia» zu seinem Lebensinhalt gemacht. Er hält rund 30 Exemplare der schönen grauen Bergziegen. Der engagierte Bergbauer kann aktuell noch nicht von der Ziegenhaltung leben, zu 50 Prozent arbeitet er ausserhalb der Landwirtschaft. Doch es ist sein erklärtes Ziel, sich in Zukunft ganz dem Erhalt der bedrohten Nutztierrasse zu widmen und vom Verkauf von Ziegenmilch zu leben. Die Tiere leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Kulturlandschaftspflege im stotzigen Tal. Aufgrund der Abwanderung und dem Rückgang der Berglandwirtschaft werden immer mehr Weiden überwuchert. Die Ziegen reduzieren die Verbuschung, ohne dass dabei die wichtigen Schutzwälder in Mitleidenschaft gezogen werden. Das grösste Problem für den Ziegenhalter ist die aktuelle Stallsituation. Der alte Stall ist zu klein und in einem schlechten Zustand, ausserdem fehlt eine gewässerschutzkonforme Lagermöglichkeit für den Ziegenmist. Der Betrieb ist zu klein, um staatliche Unterstützung beantragen zu können. Der tüchtige Ziegenhalter hat sich darum an die Schweizer Berghilfe gewandt.

 

Bildquelle: hof-madris.ch

Wissenschaftliche Tagung : Mehrsprachigkeit und sprachliche Minderheiten in einem globalen Kontext – 10. Tagung des internationalen Konsortiums «Mehrsprachigkeit als Chance»

Vom 21. bis 23. Mai 2025 findet in Davos, Graubünden (Schweiz), die Tagung zum Thema «Mehrsprachigkeit und sprachliche Minderheiten in einem globalen Kontext» statt. Die Tagung wird von der Pädagogischen Hochschule Graubünden (PHGR) in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Luzern (PHLU) und unter dem Patronat des internationalen Konsortiums «Mehrsprachigkeit als Chance» organisiert. Partnerorganisationen sind das Dipartimento formazione e apprendimento/Alta scuola pedagogica (SUPSI/DFA, Tessin) und die Pädagogische Hochschule Wallis (HEPV-S). Die DAZ-Tagung (Deutsch als Zweitsprache) ist in die Tagung «Mehrsprachigkeit und sprachliche Minderheiten in einem globalen Kontext» integriert. Weiterführende Informationen folgen mit der Veröffentlichung des Programmes.

mehr Informationen

Ihr Browser (IE 11) ist leider zu alt und wird nicht mehr unterstützt.