Mooinz:
Bikesharing in Chur wird ausgebaut

Das Netz von Mooinz in Chur wird auf 20 Stationen ausgedehnt. Neu sind auch fünf Cargobikes im Angebot. Bereitgestellt werden die Velos neu nicht mehr von PubliBike, sondern vom europäischen Marktführer nextbike. Für zwei Monate rollt eine Übergangsflotte durch Chur, bevor im September die neuen Velos kommen. Einwohnerinnen und Einwohner von Chur können das Angebot in den kommenden zwei Monaten 10 x 15 Minuten gratis ausprobieren. Die PH Graubünden unterstützt als Standortpartnerin das Angebot.

Während neun Monaten hat Pro Velo Graubünden gemeinsam mit zahlreichen Partnern ausprobiert, ob ein Bikesharing in Chur funktioniert. Die Bilanz ist erfreulich: «Mit Mooinz konnten wir zeigen, dass die Nachfrage nach geteilter Mobilität in Chur gross ist», sagt dazu Simon Wahl, Projektleiter für Mooinz bei Pro Velo Graubünden. Über 11'000 Fahrten wurden in der Stadt Chur in den vergangenen neun Monaten gemacht. «Knapp 70 % davon starteten oder endeten am Bahnhof – das zeigt, dass Bikesharing als eine optimale Ergänzung zum öffentlichen Verkehr funktioniert!», erklärt Simon Wahl weiter. Wichtigster Partner für den Pilotbetrieb war der Kanton Graubünden. Nebst anderen Standortpartnern hat der Kanton das Netz massgeblich mitfinanziert. Zu Recht, wie sich heute zeigt: Die Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung waren die fleissigsten Nutzerinnen und Nutzer von Mooinz. Zufrieden mit dem Pilotbetrieb sind aber alle bisherigen Standortpartner.

Für unsere Mitarbeitenden und Studierenden stellt Mooinz eine optimale Möglichkeit dar, die Lücke zwischen dem Bahnhof Chur und unserem Standort zu schliessen und damit die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs als Alternative zur Anreise mit dem Auto zu erhöhen. Wir hoffen, mit der Unterstützung von Mooinz einen weiteren Beitrag für eine nachhaltige Mobilität in der Stadt Chur leisten zu können.

Dinesh Rajakaruna, Verwaltungsdirektor der PH Graubünden

Nach dem erfolgreichen Pilotbetrieb wird Mooinz jetzt ausgebaut. Denn der grosse Schwachpunkt des Angebots war bisher die zu geringe Anzahl Stationen, was den Kreis der Nutzerinnen und Nutzer stark eingeschränkt hat. Um ein möglichst gutes Kundenerlebnis zu ermöglichen, hat Pro Velo Graubünden den Betrieb des Bikesharings öffentlich ausgeschrieben. Mit dem neuen Anbieter nextbike kommt nicht nur ein neues Design, sondern auch weitere Neuerungen nach Chur: Seit heute rollen nebst Velos und E-Bikes auch E-Cargovelos durch die Stadt. Nextbike, als europäischer Marktführer in Sachen Veloverleih, hat bereits ein sehr erfolgreiches Netz in und um Luzern aufgebaut und bringt seine Expertise nun nach Graubünden.


Mooinz wird weiterhin von diversen Standortpartnern mitgetragen. Diese innovative öffentlich-private Finanzierungspartnerschaft ist schweizweit einmalig und sorgt für eine starke Verankerung von Mooinz in Chur. So wird der Kanton Graubünden als grosser Arbeitgeber aller Voraussicht nach sieben Stationen finanzieren, die PH Graubünden, die FH Graubünden, das Kantonsspital und die Stadt Chur je zwei Stationen und die Psychologische Dienste Graubünden sowie das Seniorenzentrum CADONAU und Bürgerheim je eine Station.

Die Mitarbeitenden der Standortpartner und die Studierenden der Hochschulen können Mooinz damit weiterhin gratis nutzen. An 20 Stationen können rund 100 Fahrzeuge ausgeliehen und zurückgegeben werden.

Doch auch die breite Öffentlichkeit soll mitfahren. Simon Gredig, Geschäftsführer von Pro Velo Graubünden, freut sich besonders über die Eröffnungsaktion: «Wir können allen Einwohnerinnen und Einwohnern für 2 Monate 10x15 Freiminuten zur Verfügung stellen. Zudem stehen neu fünf E-Cargobikes bereit – perfekt für Einkäufe oder Ausflüge mit der Familie.»


Für die Ausgleichslogistik, das Wechseln der E-Bike Akkus sowie Kontrollen und Reparaturen der Fahrzeuge sorgen die Mitarbeitenden der Stiftung Feschtland. Sie fahren täglich die Stationen ab. Aufgrund von knappen Lieferfristen startet Mooinz vorerst mit einer Übergangsflotte mit reduzierter Anzahl von E-Bikes. Die Velos sind aber in Produktion und werden ab September mit zusätzlichen E-Bikes in Chur anrollen. Zudem ist im Herbst die Verknüpfung mit dem SwissPass geplant. In diesem Zuge sollen bis Ende 2024 auch Kombiangebote aus Bikesharing und öV-Abonnementen für Inhaber und Inhaberinnen eines öV-Jahresabonnements im Tarifverbund Transreno eingeführt werden. Der genaue Zeitplan für diese Neuerungen wird derzeit noch erarbeitet. Ebenfalls im Herbst soll der Gemeinderat der Stadt Chur über weitere Stationen in den Quartieren befinden. Projektleiter Simon Wahl ergänzt: «Auch der schrittweise Ausbau über Chur hinaus ins Rheintal ist für die kommenden Jahre angedacht. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit – und sind mit ersten interessierten Gemeinden bereits in Kontakt.»

Eröffnungsaktion

2 Monate 10x15 Freiminuten für alle Einwohnerinnen und Einwohner von Chur.

Mehr Informationen unter: https://provelogr.ch/mooinz/ (Freiminuten für Einwohnerinnen und Einwohner) und mooinz.ch (App und Registration).

Name Station, Standortpartner

  • Klinik Waldhaus, Psychiatrische Dienste Graubünden
  • FHGR Comercialstrasse, Fachhochschule Graubünden
  • FHGR Pulvermühlestrasse, Fachhochschule Graubünden
  • Postplatz, Pädagogische Hochschule Graubünden
  • PH Graubünden Campus, Pädagogische Hochschule
  • Graubünden Kantonsspital, Kantonsspital Graubünden
  • Kreuzspital, Kantonsspital Graubünden
  • Obere Au, Stadt Chur
  • Stadthaus Chur, Stadt Chur
  • Obertor, Pro Velo Graubünden
  • Brambrüeschbahn, Pro Velo Graubünden
  • GBC, Pro Velo Graubünden
  • Kantonsschule Plessur, Kanton Graubünden
  • Karlihof, Kanton Graubünden
    Sinergia, Kanton Graubünden
  • Naturmuseum, Kanton Graubünden
  • Neumühle, Kanton Graubünden
  • Bahnhof Nord, Kanton Graubünden
  • Bahnhof Süd, Kanton Graubünden
  • Cadonaustrasse, Bürgerheim / Seniorenzentrum CADONAU

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Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und definieren wirtschaftliche, ökologische und soziale Meilensteine, die bis 2030 erreicht werden sollen. Sie bilden das Herzstück der Agenda 2030, die im Herbst 2015 von allen Mitgliedern der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Die PH Graubünden hat sich vier Ziele gesetzt.

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