Skulptur und Mosaikarbeiten, 1983
Adriana Grass-Marques, 1928-2012 CH
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Das Gebäude der PHGR braucht Kunst! – sagte sich der Architekt Robert Obrist (1937-2018). Dieses Verständnis von Architektur und Kunst als Einheit setzte er 1983 beim Bau der Pädagogischen Hochschule Graubünden um, die damals noch Bündner Frauenschule hiess.
Der Campus an der Scalärastrasse versteht sich als architektonische Fortsetzung des nahegelegenen Scaläratobels mit seiner zerfurchten, steinigen Landschaft. Beton, Stahl, Stein und Holz prägen das Schulareal, das durch die prägnante Architektur zur urbanen Landschaft wird.
Das Kunst-am-Bau-Konzept hat der Bündner Künstler Gian Pedretti (1926–2025) entwickelt. Bemerkenswert ist, dass er ausschliesslich Künstlerinnen einlud. Sie schufen ihre Kunstwerke spezifisch für die PH Graubünden und bezogen die architektonischen Begebenheiten mit ein. Viele Werke sind heute noch zu sehen – zum Beispiel die steinerne Wassertreppe im Aussenraum, die hölzerne Decke der Aula oder die Gestaltung des Foyers.
Diese Kunst will nicht belehren, sondern zum Hinschauen anregen. Sie lädt dazu ein, innezuhalten und eine vertraute Umgebung bewusst wahrzunehmen. (SP)
Die Kunsthistorikerinnen Seraina Peer (SP) und Nicole Rampa (NR) haben im Auftrag der PH Graubünden Textbeiträge zu den Werken verfasst. Der Künstler und Fotograf Donat Caduff zeichnet sich für die Fotografien der Werke aus.
Donat Caduff ist in Sagogn aufgewachsen. Seine Ausbildung zum Grafikdesigner absolvierte er in Zürich, Luzern und Amsterdam. Heute ist er als Fotograf, Kunstschaffender und Autor tätig und lebt in Zürich. Im Zentrum seiner Arbeit stehen Themen der Baukultur und des öffentlichen Raums mit Fokus auf Graubünden.
Seraina Peer (SP) ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Co-Gründerin der Kunsthalle Graubünden in Chur. Sie ist zweisprachig romanisch-deutsch in Chur aufgewachsen. Peer hat einen Master in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Curatorial Studies. Aktuell promoviert sie an der Universität Bern. Sie arbeitete u.a. im Aargauer Kunsthaus Aarau, im Bündner Kunstmuseum, bei Art-Public Chur und für das Kunstmuseum Solothurn, co-kuratierte Ausstellungen im Spazi Spescha in Trun und im Neuen Museum in Biel/Bienne und schreibt für das Kunstbulletin.
Nicole Rampa (NR) studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Zürich. Die in Chur aufgewachsene Kunsthistorikerin arbeitet heute als freischaffende Kuratorin und Fotografin. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst und Architektur und umfasst Ausstellungs- und Architekturfotografie sowie kuratorische Projekte im Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst.
Adriana Grass-Marques, 1928-2012 CH
mehr InformationenMadlaina Demarmels, 1929-2017 CH
mehr InformationenMadlaina Demarmels, 1929-2017 CH
mehr InformationenLaura Weidacher Buchli, *1940 A
mehr InformationenSusanne Flütsch Scheidegger, *1954 CH
mehr InformationenPatricia Jegher, *1966 CH
mehr InformationenAdriana Grass-Marques, 1928-2012 CH
mehr InformationenAdriana Grass-Marques, 1928-2012 CH
mehr InformationenAdriana Grass-Marques, 1928-2012 CH
mehr InformationenMiguela Tamò, *1962
mehr InformationenLydia Wilhelm, *1975 CH
mehr InformationenLeta Peer, 1964-2012 CH
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