Neu: Teilzeitstudium möglich

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Bachelorstudium
Primarschule (1. – 6.)

Als Lehrer:in für die Primarschule unterrichten Sie Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse. Sie schaffen Lerngelegenheiten, mit denen Schüler:innen sich optimal weiterentwickeln können. Die Pädagogische Hochschule Graubünden bereitet Sie auf den Unterricht in sämtlichen Fächern des Lehrplans vor und ermöglicht, theoretische Modelle praktisch anzuwenden.

Beginn

12. September 2022

Dauer

6 Semester (Vollzeit)
8 Semester (Teilzeit)

Anmeldung

bis 30. Juni 2022

Sprache

Deutsch, Romanisch, Italienisch

Umfang

180 ECTS-Punkte

Semestergebühr

CHF 650.–

Die PH Graubünden bietet

  • familiäre Lernatmosphäre
  • Verknüpfung von Theorie und Praxis
  • schweizweit anerkanntes Lehrdiplom
  • mehrsprachigen Kontext
  • attraktiven Campus
  • Möglichkeit zu einem zweisprachigen Diplom

Sie bringen mit

  • Neugier und Lernmotivation
  • die Freude an einem Beruf mit Kindern
  • vielseitige Interessen
  • Kreativität und organisatorische Fähigkeiten
  • die erforderliche Vorbildung (siehe Zulassung)

Die Arbeit mit den Kindern liegt mir am Herzen. Vor meinem Studium zum Primarlehrer absolvierte ich eine kaufmännische Berufslehre und arbeitete über zehn Jahre in diesem Bereich. Die erworbenen Kenntnisse kann ich in meine neue Tätigkeit einbringen – neben dem erlernten pädagogischen, fachlichen und fachdidaktischen Grundwissen.

Manuel Mark, Student

Informationen

Aufbau Vollzeit

Grundjahr
Vertiefungsjahr
Praxisjahr

Die Studierenden der beiden Bachelor-Studiengänge «Kindergarten und Primarschule (1. bis 2. Klasse)» sowie «Primarschule (1. bis 6. Klasse)» besuchen das Grundjahr gemeinsam. Bis am Anfang von Semester 2 können die Studierenden den Bachelor-Studiengang ohne Nachteile wechseln. 

Semester 1
Semester 2

Vorbereitung, Einführungstage, erste Praxiserfahrung und Schulsprachprüfung 

  • Einführungstage: erster Studienüberblick 
  • Mittwochs: Besuch von Schulklassen in Kleingruppen (Sammeln von ersten Unterrichtserfahrungen) 
  • Ende des Semesters: zwei Tage Hospitation in einer anderen Altersklasse 

Blocktage, Praktikum und Standortbestimmung

  • Vor Semesterstart: je fünf Blocktage in Erziehungswissenschaften und Mathematik  
  • Mitte Mai: erstes grosses Praktikum (in der Regel zu zweit); die Studierenden unterrichten dabei Lektionen in ausgewählten Fächern  
  • Fünf Blocktage in Natur, Mensch, Gesellschaft  
  • Freiwillige Theaterwoche
  • Standortbestimmung: Überprüfung der Berufseignung 

Die Studierenden vertiefen sich in ihrer Zielstufe und haben zahlreiche Wahlmöglichkeiten: 

Semester 3
Semester 4

Kulturwoche, zielstufenspezifische Seminare und Praktikum

  • Semesterbeginn: fünf Blocktage in Natur, Mensch, Gesellschaft und fünf Blocktage Sprachkultur (oftmals im Ausland) 
  • Zielstufenspezifische Seminare (d.h. keine stufenübergreifenden Module) 
  • Beginn der Bachelorarbeit 
  • Januar: vierwöchiges Praktikum (zu zweit); die Studierenden unterrichten dabei mehrere Fächer  

Ausgeprägte Wahlmöglichkeiten oder freiwilliges Gastsemester 

  • Wahl zwischen zwei bis drei Varianten pro Modul (individuelle Stundenpläne) 
  • Fakultativ: Besuch des vierten Semesters an einer Hochschule im In- oder Ausland    
  • Viermal fünf Blocktage in verschiedenen Fachbereichen (mit Wahlmöglichkeiten) 
  • Über den Sommer: vierwöchiger Sprachaufenthalt (oder Anrechnung eines bereits geleisteten Sprachaufenthalts) 

Die Studierenden absolvieren während eines Semesters drei Praktika und bereiten sich auf den Übergang in den Beruf als Lehrperson vor. 

Semester 5
Semester 6

Berufspraktisches Semester und Fertigstellung Bachelorarbeit

  • August bis Dezember: insgesamt drei Praktika (individuell) 
  • Erstes Praktikum: Die Studierenden unterrichten die Hälfte der Lektionen ihrer Klasse 
  • Zweites Praktikum: Wechsel der Klasse. Die Studierenden unterrichten drei Viertel der Lektionen ihrer Klasse 
  • Drittes Praktikum: Die Studierenden übernehmen den gesamten Unterricht in derselben Klasse und absolvieren einen Prüfungshalbtag
  • Bis Mitte Februar: Fertigstellung der Bachelorarbeit, fünf Blocktage im Fachbereich Gestalten und freiwilliger Leiterkurs Schneesport

 

Berufseinführung, Schlussprüfungund Diplomfeier

  • Nach dem Berufspraktischen Semester nutzen die Studierenden die Möglichkeiten, ihre in der Praxis erworbenen Fragen mithilfe theoretischer Erkenntnisse zu beantworten 
  • Stellenbewerbungen 
  • Vorbereitung auf das unmittelbar bevorstehende Berufsleben 
  • Schlussprüfung: Schriftliche Prüfung in Schulsprache(n) und Mathematik sowie mündliche Prüfung in Erziehungswissenschaften 
  • Diplomfeier: Abschluss des Studiums 
  • Dreitägige Berufseinführung für Absolventinnen und Absolventen, die im Kanton Graubünden angestellt sind 

 

Aufbau Teilzeit

Grundjahr
Vertiefungsjahr I
Vertiefungsjahr II
Praxisjahr

Die Studierenden erarbeiten die stufenübergreifende Basis für ihr vierjähriges Studium. 

Semester 1
Semester 2

Einführungstage und erste Praxiserfahrung und Schulsprachprüfung 

  • Einführungstage: erster Studienüberblick 
  • Mittwochs: Besuch von Schulklassen in kleinen Gruppen (Sammeln von ersten Unterrichtserfahrungen) 
  • Ende des Semesters: zwei Tage Hospitation in einer anderen Altersklasse

Blocktage, Praktikum und Standortbestimmung

  • Vor Semesterstart: je fünf Blocktage in Erziehungswissenschaften und Mathematik  
  • Mitte Mai: erstes grosses Praktikum (in der Regel zu zweit); die Studierenden unterrichten dabei Lektionen in ausgewählten Fächern  
  • Drei Blocktage in Natur, Mensch, Gesellschaft  
  • Standortbestimmung: Überprüfung der Berufseignung 

Die Studierenden vertiefen sich in ihrer Zielstufe. 

Semester 3
Semester 4

Kulturwoche und zielstufenspezifische Seminare 

  • Semesterbeginn: drei Blocktage in Natur, Mensch, Gesellschaft und pro Fremdsprache drei Blocktage Sprachkultur 
  • Zielstufenspezifische Seminare (d.h. keine stufenübergreifenden Seminare) 
  • Praktikum (zu zweit): Die Studierenden unterrichten mehrere Fächer 
  • Über den Sommer: vierwöchiger Sprachaufenthalt (oder Anrechnung eines bereits geleisteten Sprachaufenthalts) 

Die Studierenden haben im zweiten Vertiefungsjahr zahlreiche Wahlmöglichkeiten. 

Semester 5
Semester 6

Blocktage und Bachelorarbeit

  • Je fünf Blocktage Gestalten und Erziehungswissenschaften 
  • Disposition und Erstellung der Bachelorarbeit in selbstgewähltem Thema

Ausgeprägte Wahlmöglichkeiten oder freiwilliges Gastsemester 

  • Wahl zwischen zwei bis drei Varianten pro Seminar (individuelle Stundenpläne) 
  • Viermal fünf Blocktage in verschiedenen Fachbereichen 

Die Studierenden absolvieren während eines Semesters drei Praktika und bereiten sich auf den Übergang in den Beruf als Lehrperson vor. 

Semester 7
Semester 8

Berufspraktisches Semester

  • August bis Dezember: insgesamt drei Praktika (alleine) 
  • Erstes Praktikum: Die Studierenden unterrichten die Hälfte der Lektionen ihrer Klasse 
  • Zweites Praktikum: Wechsel der Klasse. Die Studierenden unterrichten drei Viertel der Lektionen ihrer Klasse 
  • Drittes Praktikum: Die Studierenden übernehmen den gesamten Unterricht in derselben Klasse und absolvieren einen Prüfungshalbtag
  • Fünf Blocktage im Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft und freiwilliger Leiterkurs Schneesport

Berufseinführung, Schlussprüfung und Diplomfeier 

  • Nach dem Berufspraktischen Semester nutzen die Studierenden die Möglichkeiten, ihre in der Praxis erworbenen Fragen mithilfe theoretischer Erkenntnisse zu beantworten  
  • Stellenbewerbungen 
  • Vorbereitung auf das unmittelbar bevorstehende Berufsleben 
  • Schlussprüfung: Schriftliche Prüfung in Schulsprache(n) und Mathematik sowie mündliche Prüfung in Erziehungswissenschaften 
  • Diplomfeier: Abschluss des Studiums 
  • Dreitägige Berufseinführung für Absolventinnen und Absolventen, die im Kanton Graubünden angestellt sind  

Vollzeit vs. Teilzeit

Aufwand

  • Die Gesamtzahl der Präsenztage ist bei den Teilzeit-Studierenden geringer. Im Gegenzug umfassen die Präsenztage der Teilzeit-Studierenden mehr Lektionen und der Selbststudiums-Anteil ist insbesondere beim Blockunterricht leicht höher.

Modulformen

Teilzeit-Studierende haben einen höheren Anteil an Blockunterricht. Die Vorlesungen und Seminare absolvieren sie

  • in den ersten drei Semestern mit denjenigen Vollzeit-Studierenden, die das Studium gleichzeitig beginnen
  • in den letzten drei Semestern mit denjenigen Vollzeit-Studierenden, die das Studium gleichzeitig beenden

Wechsel der Studienform

Die Studierenden können in der Hälfte des Studiums zwischen Vollzeit und Teilzeit wechseln. Ist die Schulsprache Deutsch, so ist der Wechsel ohne Nachteil möglich.

  • 3 Semester Vollzeit + 1 Semester Unterbruch + 4 Semester Teilzeit = 8 Semester
  • 4 Semester Teilzeit + 1 Semester Unterbruch + 3 Semester Vollzeit = 8 Semester

 

Semester

Semesterdaten 

  • Praktika und Block-Unterricht beginnen frühestens in KW 34. 
  • Im Herbst finden Seminare und Vorlesungen von KW 38 bis 50 statt. 
  • Im Frühling finden Seminare und Vorlesungen von KW 7 bis 19 statt. 
  • Praktika, Blocktage-Unterricht und Prüfungen enden spätestens in KW 27. 


Feriendaten 

  • 6 Wochen im Sommer von KW 28 bis 33 
  • 1 Woche im Herbst 
  • 2 Wochen über Weihnachten und Neujahr 
  • 1 Woche unmittelbar nach Ostern 
  • Weitere Wochen abhängig von Studienjahr, Wahlverhalten und Selbstorganisation 

 


Die obligatorischen Seminare und Vorlesungen finden von Montag bis Freitag zwischen 8.15 und 16.45 Uhr statt. In den Randstunden besuchen die Studierenden kostenlos freiwillige Sprachkurse. 

Inhalt

Kreditpunkte gemäss European Credit Transfer System (ECTS): 

  • Das Studium umfasst 180 ECTS-Punkte. 
  • 1 ECTS-Punkt entspricht rund 25 Stunden Arbeit. 
  • Rund die Hälfte der Arbeit findet im Präsenzmodus statt. 
  • Jedes Vollzeit-Semester umfasst 30 ECTS-Punkte. 
  • Die Teilzeit-Semester umfassen durchschnittlich 22.5 ECTS-Punkte. 


Die ECTS-Punkte sind verteilt auf 

  • Berufspraktische Ausbildung 
  • Erziehungswissenschaften  
  • Fachwissenschaften und Fachdidaktiken (gemäss Lehrplan 21)

Zulassung

Individuelle Abklärung 

  • Ausländische Diplome 

Sprachen

Sprachkombinationen

Die Studierenden des Studiengangs Primarschule wählen zwischen verschiedenen Sprachkombinationen. Sie erwerben wahlweise in einer, zwei oder drei Fremdsprachen Lehrbefähigungen. 

Vollzeit

Schulsprachen / obligatorische Fremdsprachen

  • Deutsch / Englisch, Französisch oder Italienisch 
  • Italienisch / Deutsch 
  • Deutsch und Italienisch / Deutsch oder Italienisch
  • Deutsch und Romanisch / Deutsch

Hinweis: Studierende, die in mehreren Schulsprachen eine Lehrbefähigung erwerben, können in mehreren Sprachgebieten unterrichten. 

Freiwillige Fremdsprachen (zusätzliche ECTS-Punkte):

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Italienisch


Tipp: Studierende mit den Schulsprachen Deutsch und Italienisch können mit insgesamt 182 ECTS-Punkten in der Fremdsprache Deutsch und der Fremdsprache Italienisch eine Lehrbefähigung erwerben. 

Hinweis: Auch Studierende mit Schulsprache Italienisch besuchen Vorlesungen, Seminare und Blockunterricht teilweise in deutscher Sprache. Im Hinblick auf den Studienerfolg ist ein C1-Niveau in Deutsch empfohlen. 

Teilzeit

Schulsprachen / obligatorische Fremdsprachen

  • Deutsch  / Englisch
  • Deutsch / Französisch
  • Deutsch / Italienisch

Freiwillige Fremdsprachen (zusätzliche ECTS-Punkte):

  • Englisch
  • Französisch
  • Italienisch

Instrument

Die Studierenden besuchen während vier Semestern Einzelunterricht in einem der folgenden vier Instrumente: 

  • Flöte 
  • Gitarre 
  • Klavier 
  • Sologesang 


Der Schwerpunkt liegt auf der Liedbegleitung. Studierende, die bereits ein Instrument beherrschen, können wahlweise ihre Kompetenzen vertiefen oder ein weiteres Instrument erlernen. 

Berufspraxis

An der PHGR stehen die Studierenden von Anfang an in der Praxis. Schon im 1. Semester sind sie einen Tag pro Woche in einer Klasse und/oder bereiten ihre ersten Unterrichtseinsätze vor oder nach. Sie übernehmen von Praktikum zu Praktikum immer mehr Verantwortung für den Unterricht und die Begleitung der Kinder.

 

Umfang

  • Insgesamt 26 Wochen Praktika / 48 Kreditpunkte
  • Zu einem Praktikum gehören auch vorbereitende Phasen inkl. ein Hospitationstag.

 

Verantwortungsübernahme 

  • Das erste Praktikum absolvieren die Studierenden in Kleingruppen, weitere Praktika i.d.R. zu zweit, die letzten Praktika einzeln.
  • Die Studierenden steigen in die Praxis ein mit Beobachten und dem Planen und Durchführen von kurzen Sequenzen. Bis im letzten Praktikum sind sie fähig, die gesamten Aufgaben der Lehrperson zu übernehmen.

 

Praktikumsplätze 

  • Der Praktikumsplatz wird den Studierenden zugeteilt.
  • Im dritten Studienjahr gibt es auch Praktikumsplätze an Schweizer Schulen in Mexiko, Catania, Mailand, Bergamo, Barcelona und Madrid sowie an einer Partnerschule in den Dolomiten. 
  • Wenn möglich machen alle Studierende mit Praktika in Primarklassen auch Erfahrungen mit Mehrklassenunterricht.
  • Die Kooperationsschulen arbeiten eng mit der PHGR zusammen. Sie stellen die meisten Praktikumsplätze zur Verfügung.
  • Die Praxislehrpersonen verfügen über Berufserfahrung und in der Regel über eine Ausbildung zur Praxislehrperson.
  • Studierende, welche ein zweisprachiges Diplom machen, absolvieren Praktika in beiden Schulsprachen.

 

Begleitung

  • Die Studierenden werden durch die Praxislehrpersonen begleitet.
  • Bei der Vor- und Nachbereitung der Praktika sind auch Dozierende der PHGR in der Funktion als Mentor:innen beteiligt. Sie besuchen die Studierenden im Praktikum.
  • Studierende, Praxislehrpersonen und Mentor:innen arbeiten zielbezogen zusammen. Dies unterstützt die Verbindung von Praxis und Theorie.

Downloads

Dank der berufspraktischen Ausbildung kann ich das zuvor erworbene theoretische Wissen direkt mit der Praxis verknüpfen. Die Einsätze im Klassenzimmer dienen dazu, sich optimal auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Dabei wird man von Dozent:innen sowie Mentor:innen begleitet und unterstützt.

Sabrina Schneller, Studentin

Nachgefragt

Was waren deine persönlichen Highlights im Studium? Was sind deine Erwartungen an den ersten Schultag? Was wirst du als Lehrperson bewusst anders machen? Diese und viele andere Fragen stellten wir 10 Studentinnen und Studenten, die ihr Studium 2022 erfolgreich abgeschlossen haben.

Kontakt

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