Fokus Volksschule
Bildungsprojekt paradisea

Das Bildungsangebot paradisea richtet sich an Kinder und Jugendliche im Volksschulalter. Es fördert die Wahrnehmung und Erkundung der Lebenswelt gemäss Lehrplan 21. Jugendliche und Kinder lernen die Kulturlandschaft kennen und setzen sich mit ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutung auseinander. Sie entwickeln Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, Natur- und Kulturgüter zu erhalten oder zu schützen.

Interdisziplinäre Fachgruppe EsTeLS

Das Bildungsprojekt Paradisea wird neu von einer interdisziplinären Fachgruppe begleitet – ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Bundesamts für Kultur (BAK) und der PH Graubünden.

Diese Fachgruppe ist für die Umsetzung des Projekts EsTeLS – Esperire il territorio e la lingua straniera zuständig. Es handelt sich um eine Initiative des Reallabor San Bernardino und der Professur für Italienisch und Italienischdidaktik an der PH Graubünden. Das Ziel des Projekts EsTeLS ist es, ein interdisziplinäres didaktisches Modell für das situiertes Lernen – insbesondere in ausserschulischen Kontexten – zu entwickeln. Im Fokus stehen die Fachbereiche NMG (Natur, Mensch, Gesellschaft), NT (Natur und Technik), RZG (Raum, Zeit, Gesellschaft) sowie WAH (Wirtschaft, Arbeit, Hauswirtschaft). Diese Inhalte werden durch die strukturierte Integration der ersten Fremdsprache (Deutsch bzw. Italienisch) und den gezielten Einsatz von digitalen Medien und Informatik (MI) vermittelt.

Die Grundlage dafür bilden thematische Bildungsangebote von Paradisea oder neu entwickelte Inhalte, die im Sinne des CLIL-Ansatzes (Content and Language Integrated Learning) in Lernmaterialien für den Unterricht in der ersten Fremdsprache überführt werden. CLIL bezeichnet das integrierte Lernen von Fachinhalten und Sprache – eine zukunftsorientierte Methode zur Förderung von Mehrsprachigkeit und fächerübergreifendem Denken.

Mitglieder der Fachgruppe:

PH Graubünden:

  • Barbara Beer – Projektleitung, Fachdidaktik NMG
  • Giulia Berchio – Wissenschaftliche Mitarbeiterin III an der Professur für Italienisch und Italienischdidaktik, Expertin für CLIL
  • Giorgia Savioni – Wissenschaftliche Mitarbeiterin I am Bildungsprojekt Paradisea

 

SUPSI – Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana:

  • Wolfgang Sahlfeld – Fachdidaktik Italienisch und Deutsch
  • Luca Botturi – Fachdidaktik Medien und Informatik
  • Petra Mazzoni – Fachdidaktik Medien und Informatik

 

Externe Fachpersonen und Partnerinstitutionen:

  • Samira Hohl – BNE, Naturpark Beverin
  • Giulia Pedrazzi – Umweltbildung, Parco Val Calanca
  • Samia Tognola – Lehrperson Sekundastufe I, erste Fremdsprache
  • Moreno Bianchi – ehem. Lehrperson Sekundastufe I
  • Reto Attenhofer – ehem. Lehrperson Primarschule

 

Diese mehrsprachige, institutionsübergreifende Fachgruppe bündelt Fachwissen aus Didaktik, Sprachbildung und Medienpädagogik – und bildet damit das Fundament für innovative, regionsspezifische Bildungsangebote im alpinen Raum.

Praktische Informationen

paradisea bietet themenspezifische Lehr- und Lernmaterialien, auf Italienisch und/oder auf Deutsch, exemplarisch zu Natur- und Kulturgütern der Regionen Mesolcina, Calanca und Rheinwald.  


Zielgruppe

Das Bildungsangebot paradisea richtet sich an Schulklassen der Volksschule mit Italienisch oder Deutsch als Schul- oder als erste Fremdsprache.  Je nach erkundetem Sprachraum benutzen die Schulklassen Lehr- und Lernmaterialien in ihrer Schulsprache oder in ihrer ersten Fremdsprache, allein oder mit anderen Schulklassen, gleicher oder anderer Schulsprache. 

 

Themen

paradisea bietet themenzentrierte Lehr- und Lernmaterialien zu fachbedeutsamen Inhalten, die einen handlungsorientierten Kompetenzaufbau nach Lehrplan 21 fördern, hauptsächlich im Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft und im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung und der ersten Fremdsprache.

Inventar didaktisches Angebot paradisea


Lernorte

Im Fokus von paradisea stehen sorgfältig geplante originale Begegnungen an ausgewählten Lernorten, welche der Zielstufe angepasst sind. Die Lernorte sind immer leicht zugänglich oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen.

 

Sprache

paradisea liegt in der Version der Schulsprache Deutsch und/oder Italienisch vor. Gewissen Unterrichtsangebote beinhalten Lernmaterialein in der Version der ersten Fremdsprache Deutsch oder Italienisch, die sich für einen bilingualen Natur Mensch Gesellschaft-Unterricht und immersive Sequenzen eignen. In einem realen, authentischen Kontext der Zielsprache wird die Verwendung der Fremdsprache zum Mittel, um Sachinhalte zu lernen.

Karte Sprachregion paradisea

Südlich des San Bernardino Passes, in der Mesolcina und Calanca, sowie in den anderen Tälern des Grigioni italiano, ist Italienisch die Schulsprache und Deutsch die erste Fremdsprache. Umgekehrt ist nördlich des Passes, Deutsch die Schul- und Italienisch die erste Fremdsprache. In den romanischsprachigen Gebieten wie in der dem Rheinwald nah gelegenen Val Schons, ist Deutsch wie bei den Italienischsprachigen die erste Fremdsprache.

 

Partizipation

Das Bildungsangebot paradisea entsteht aus der Partizipation und dem Dialog verschiedener Interessengemeinschaften. Die Lehr- und Lernmaterialien werden aus spezifischen Bachelorarbeiten an der Pädagogischen Hochschule Graubünden (PHGR) weiterentwickelt und vor Ort durch Lehrpersonen und ihre Schulklassen laufend evaluiert und optimiert.  


Ich mach mit!

Haben Sie Interesse am Bildungsangebot paradisea oder möchten Sie eigenes Lehr- und Lernmaterial zur Verfügung stellen, welches sich auf das betreffende Gebiet beziehen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, gerne beraten wir Sie oder diskutieren Ihre Anliegen.

Kontaktadresse: barbara.beer@phgr.ch

Rückmeldungen

Wenn Sie unsere Unterrichtsmaterialien genutzt haben, möchten wir gerne von Ihren Erfahrungen und Rückmeldungen profitieren.

Kontaktadresse: barbara.beer@phgr.ch

Konzept

Das Bildungsgebot paradisea ermöglicht den Kindern und Jugendlichen hautnah zu erleben, was sie umgibt. Durch forschend-endeckende oder problemlöseorientierte Erkundungen erfahren sie, wie die Dinge auf sie wirken, sie entwickeln Neugier, Interesse sowie das Gefühl der Verantwortung gegenüber ihrer natürlichen und kulturellen Umwelt. Paradisea fördert einen Kompetenzaufbau nach Lehrplan 21, hauptsächlich in den Fachbereichen Natur Mensch Gesellschaft (NMG), Natur und Technik (NT), Räume Zeiten Gesellschaften (RZG), Wirtschaft, Haushalt und Arbeit (WHA) sowie in der ersten Fremdsprache (Italienisch oder Deutsch). Im Vordergrund stehen jene viele Kompetenzen, die explizit und nur an Lernkontexten ausserhalb des Schulzimmers gefördert werden können. 

Didaktisches Konzept paradisea

 

Kompetenzbereiche im Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaften  

2: Tiere, Pflanzen und Lebensräume erkunden und erhalten  

3: Stoffe, Energie und Bewegungen beschreiben, untersuchen und nutzen 

4: Phänomene der belebten und unbelebten Natur erforschen und erklären 

5: Technische Entwicklungen und Umsetzungen erschliessen, einschätzen und anwenden 

6: Arbeit, Produktion und Konsum – Situationen erschliessen 

7: Lebensweisen und Lebensräume von Menschen erschliessen und vergleichen 

8: Mensch nutzen Räume – sich orientieren und mitgestalten 

9: Zeit, Dauer und Wandel verstehen – Geschichte und Geschichten unterscheiden  

10: Gemeinschaft und Gesellschaft – Zusammenleben gestalten und sich engagieren 

Kompetenzbereiche im Fachbereich Natur und Technik  

1: Wesen und Bedeutung von Naturwissenschaften und Technik verstehen 

2: Stoffe untersuchen und gewinnen 

5: Mechanische und elektrische Phänomene untersuchen 

8: Fortpflanzung und Entwicklung analysieren 

9: Ökosysteme erkunden 

Kompetenzbereiche im Fachbereich Räume, Zeiten, Gesellschaften   

1: Natürliche Grundlagen der Erde untersuchen 

3: Mensch-Umwelt-Beziehungen analysieren 

Kompetenzbereiche im Sinne einer integrierten Mehrsprachigkeit   

  • Funktionale Mehrsprachigkeit 
  • Bewusstheit für Sprachen und Kulturen 
  • Authentische Begegnung und direkter Kontakt mit der Zielsprache 
  • Bilinguale Unterrichtssequenzen (sogenannter immersiver Unterricht) 
  • Merkmale italienisch- bzw. deutschsprachiger Regionen sowie kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede 

Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung  

paradisea hat die Botschaft: wir leben in einem Paradies, tragen wir Sorge dazu. Das Bildungsangebot konkretisiert die Leitidee einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft, welche die Sicherung der materiellen und immateriellen Grundbedürfnisse aller Menschen, heute und in Zukunft, beabsichtigt.  

Nebst NMG fördert paradisea einen Kompetenzaufbau in Mathematik, Musik sowie in anderen Bereichen. Die überfachlichen Kompetenzen werden nicht explizit erwähnt. Dennoch sind Kinder und Jugendliche während der Begegnung und Auseinandersetzung mit der Umwelt stets in ihren personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen gefördert. Sowohl auf individueller als auch auf dialogischer Ebene werden Eigenständigkeit, sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Dialogfähigkeit, Beziehungs-, Kooperations- und Konfliktfähigkeit, gefördert.

Authentizität

Das Bildungsgebots paradisea bietet exemplarische Lehr- und Lernmaterialien bezüglich der natürlichen oder kulturgeprägten, bebauten Umwelt der Regionen südlich und nördlich des San Bernardino Passes. Der Kompetenzaufbau erfolgt im direkten Kontakt mit ausgewählten Phänomenen, Situationen, Menschen oder Fachpersonen.  Für einige Unterrichtsthemen umfasst das didaktische Angebot Lehr- und Lernmaterialien, die im Klassenzimmer zur optimalen Vorbereitung und Durchführung von Exkursionen eingesetzt werden können. 

 

Nachhaltigkeit

Durch paradisea lernen Kinder und Jugendliche, exemplarisch für die erkundete Region, über die gegenwärtige und zukünftige Bedeutung von Natur- und Kulturgütern zu reflektieren. Durch stufengerechte Landschaftspflegeaktivitäten entwickeln sie zudem ein Verantwortungsgefühl und die Bereitschaft, die Natur- und Kulturlandschaft zu erhalten und zu schützen. 

 

Vielfalt und Identität

Das Bildungsgebots paradisea unterstützt die Identitätsbildung von Kindern und Jugendlichen. Sprach- und Kulturbewusstsein, Besonderheiten des italienischen und/oder des deutschen Sprachraums, Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden durch authentische Begegnungen und den direkten Kontakt mit der Zielsprache wahrgenommen und nachhaltig gelernt.

 

Kohäsion

paradisea fördert die Kommunikation und der kulturelle Austausch zwischen verschiedenen Schulklassen gleicher oder unterschiedlicher Sprachregionen. Dadurch wird der Verständigung und dem Zusammenhalt Graubündens (und der Schweiz) ein Beitrag geleistet.

 

Transdisziplinarität

Die Lernmaterialien in der ersten Fremdsprache ermöglichen Sequenzen in bilingualem (teilimmersivem) NMG-Unterricht und fördern ein transcurriculares und interkulturelles (Fremd-) Sprachenlernen. Die Kinder erfahren die Fremdsprache nicht als Lerngegenstand, sondern als Mittel, um Sachinhalte zu lernen. Die Materialien eigenen sich überdies für den Unterricht an zweisprachigen Schulen Deutsch-Italienisch.

Didaktische Angebote

Das folgende Angebot richtet sich in erster Linie an Lehrpersonen und Klassen der obligatorischen Schule italienischer Unterrichtssprache, die Deutsch als erste Fremdsprache lernen. Die didaktischen Angebote verbinden fachliche Inhalte mit Sprachlernen durch Lernerfahrungen in ausserschulischen Kontexten. Die Themen orientieren sich am Natur-, Kultur- und Geschichtserbe der Regionen südlich und nördlich des San-Bernardino-Passes, lassen sich jedoch leicht auf andere ähnliche territoriale Kontexte übertragen. Zuunterst finden Sie den Link zum Angebot für Lehrpersonen und Klassen italienischer Unterrichtssprache, die Deutsch als erste Fremdsprache lernen.

Alpwirtschaft (L1 Deutsch)

Aktivitätenkatalog zur Alp- und Landwirtschaft mit Schwerpunkt auf die Sömmerung der Tiere - exemplarisch für die Region Hinterrhein.

Der Aktivitätenkatalog will Schülerinnen und Schülern an ausgewählten Aspekten der Alp- und Landwirtschaft näherbringen. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf die Sömmerung der Tiere. Der Aktivitätenkatalog ist exemplarisch für ausserschulische Lernorten in der Region Hinterrhein (GR) konzipiert worden. Zeitlich wird die Zeitspanne seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute berücksichtigt. Die Aktivitäten sollen Kinder und Jugendlichen zu einer aktiven Auseinandersetzung mit der Thematik treiben und sie zum Nachdenken anregen. Die Lernaufgaben knüpfen an verschiedenen Perspektiven des Natur, Mensch und Gesellschaft Unterrichtes und fördern das vernetzende Denken. Die Lernaufgaben sind noch nicht praktisch erprobt worden. Der Aktivitätenkatalog beinhaltet einen Lehrerkommentar, der Informationen zur Struktur sowie weitere Ausführungen zu den einzelnen Lernaufgaben liefert. Weiterführende Informationen kann man aus der Bachelorarbeit von Frau Blöchinger entnehmen. Die einzelne Lernaufgaben sind exemplarisch an die Ortsgegebenheiten von Hinterrhein abgestimmt. Nichtsdestotrotz sollen sie aber auch Anlass geben, diese in anderen Regionen der Schweiz mit vergleichbaren Sömmerungsbetrieben, wenn auch angepasst, umzusetzen.

2. Zyklus

Bezüge zum Fachbereich NMG im 2. Zyklus:

Kompetenzbereich 2: Tiere, Pflanzen und Lebensräume erkunden und erhalten

  • Kompetenz NMG.2.6: …Einflüsse des Menschen auf die Natur einschätzen und über eine nachhaltige Entwicklung nachdenken.

 

Kompetenzbereich 5: Technische Entwicklungen und Umsetzungen erschliessen, einschätzen und anwenden

  • Kompetenz NMG.5.3: …Bedeutung und Folgen technischer Entwicklungen für Mensch und Umwelt einschätzen. 

 

Kompetenzbereich 6: Arbeit, Produktion und Konsum – Situationen erschliessen

  • Kompetenz NMG.6.1: …unterschiedliche Arbeitsformen und Arbeitsplätze erkunden.
  • Kompetenz NMG.6.3: …die Produktion und den Weg von Gütern beschreiben.

 

Kompetenzbereich 8: Menschen nutzen Räume – sich orientieren und mit- gestalten

  • Kompetenz NMG.8.1: …räumliche Merkmale, Strukturen und Situationen der natürlichen und gebauten Umwelt wahrnehmen, beschreiben und einordnen.
  • Kompetenz NMG.8.2: …die unterschiedliche Nutzung von Räumen durch Menschen erschliessen, vergleichen und einschätzen und über Beziehungen von Menschen zu Räumen nachdenken.

 

Kompetenzbereich 9: Zeit, Dauer und Wandel verstehen – Geschichte und Geschichten unterscheiden

  • Kompetenz NMG.9.2: …Dauer und Wandel bei sich sowie in der eigenen Lebenswelt und Umgebung erschliessen.

 

Kompetenzbereich 11: Grunderfahrungen, Werte und Normen erkunden und reflektieren

  • Kompetenz NMG 11.3: …Werte und Normen erläutern, prüfen und vertreten.

Ausgehend von diesen Kompetenzen und den entsprechenden Kompetenzstufen wurden Lernziele formuliert, die im Aktivitätenkatalog gesichtet werden können.

Deutsch L1

Die lokalen Bedingungen in Hinterrhein können stark variieren. Es ist ratsam, die Exkursionen während den eher milderen Monaten durchzuführen, je nach Standort der Aktivität ab Mitte Mai bis Mitte Oktober. Es ist jeweils immer notwendig, Rekognoszierungen durchzuführen.

Dorf Hinterrhein, Talalp, Tällialp

  • Adamina, M. & Müller, H. (2008). Lernen und Lehren im Unterricht Natur – Mensch – Mitwelt. TS_DER THEMATISCH-STRUKTURIERTE ZUGANG. In Kommission für Lehrplan- und Lehrmittelfragen (deutschsprachiger Kantonsteil) der Erziehungsdirektion des Kantons Bern (Hrsg.), Lernwelten Natur – Mensch – Mitwelt (4. aktualisierte und erweiterte Auflage)Bern: Schulverlag plus AG.
  • Aebli, D. (2010). Hinterrhein Dorf (Graubünden) mit Marschol-, Rheinquell- und Höhberghorn. In Wikipedia (Hrsg.), Hinterrhein GR. https://de.wikipedia.org/wiki/Hinterrhein_GR. Verifiziert am 11.07.2019.
  • Alföldi, T. & Hungerbühler, B. (2012). Zwischen Zorn und Zärtlichkeit – Die Geschichte des Biolandbaus in der Schweiz [DVD]www.bioaktuell.ch/de/aktuell/filme/historyfilm.html. Verifiziert am 22.12.2019.
  • Alföldi, T. & Nowack, K. (2017). Biowissen – Fakten und Hintergründe zur biologischen Landwirtschaft und Verarbeitung. https://www.bio-suisse.ch/media/Konsumenten/Biowissen/biowissen_2017.pdf. Verifiziert am 13.01.2020.
  • ALG (Amt für Landwirtschaft und Geoinformation) (2019a). Tierzahlen Grossvieh 2018. https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/alg/dokumentation/agrarmassnahmen/Dokumentliste%20Agrarmassnahmen/Tierzahlen_Kleinvieh_2018.pdf. Verifiziert am 11.07.2019.
  • ALG (Amt für Landwirtschaft und Geoinformation) (2019b). Tierzahlen Kleinvieh 2018. https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/alg/dokumentation/agrarmassnahmen/Dokumentliste%20Agrarmassnahmen/Tierzahlen_Grossvieh_2018.pdf. Verifiziert am 11.07.2019.
  • Brade, J. & Dühlmeier, B. (2015). Lehren und Lernen in ausserschulischen Lernorten. In J. Kahlert, M. Fölling-Albers, M. Götz, A. Hartinger, S. Miller & S. Wittkowske (Hrsg.), Handbuch Didaktik des Sachunterrichts (2. aktualisierte und erweiterte Auflage, S. 434–441). Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt.
  • BFS (Bundesamt für Statistik) (2019). Landwirtschaftliche Strukturerhebung. Anzahl Betriebe – In Tausend. https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/8346744/appendix. Verifiziert am 08.01.2020.
  • Bundesamt für Landestopografie swisstopo (2019). Gemeinde Rheinwald http://map.geo.gr.ch/gr_webmaps/wsgi/theme/Basisinformationen. Verifiziert am 11.07.2019.
  • Conzett, S. & Lenz, A. (2005). Bergdorf Hinterrhein. Erlebt, erinnert, erzählt. Baden: Hier und Jetzt.
  • D-EDK (Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz) (2016). Lehrplan Volksschule Kanton Graubünden. Natur, Mensch, Gesellschaft. Bedeutung und Zielsetzungen. https://gr-d.lehrplan.ch/index.php?code=e|6|2. Verifiziert am 12.07.2019.
  • Hasler-Stoffel, E. & Hössli, E. (2012). Dorfführer Hinterrhein. Zur Geschichte. Von Haus zu Haus. Brauchtum, Sprache. Gestern und heute. Hinterrhein: Gemeinde Hinterrhein und Walsververeinigung Graubünden.
  • Kalcsics, K. & Wilhelm, M. (2017). Lernwelten Natur – Mensch – Gesellschaft. Ausbildung. Fachdidaktische Grundlagen. Studienbuch. Bern: Schulverlag plus.
  • Kanton Graubünden (1947a). Eidgenössische Viehzählung 1947. In Staatsarchiv Graubünden (Hrsg.), StAGR X 6 s 5. Viehzählungen 1906 – 1984. Chur: Kanton Graubünden.
  • Kanton Graubünden (1947b). Sömmerungsviehstatistik 1947. In Staatsarchiv Graubünden (Hrsg.), StAGR X 3 o 9. Alpwirtschafts-Statistik. Alpkataster 1864 - 1969. Chur: Kanton Graubünden.
  • Kleinbauern-Vereinigung (2019). Dossier: Vielfalt statt Hofsterben / Strukturwandel. https://www.kleinbauern.ch/dossier/strukturwandel/. Verifiziert am 21.12.2019.
  • Landwirtschaftliche Beratungszentrale Lindau (LBL) (2001). Schule auf dem Bauernhof für die Unter- und Mittelstufe. Allgemeine Informationen. Lindau: LBL.
  • Messmer, K., von Niederhäusern, R., Rempfler, A. & Wilhelm, M. (2011). Definition Ausserschulische Lernorte. In K. Messmer, R. von Niederhäusern, A. Rempfler & M. Wilhelm (Hrsg.), Ausserschulische Lernorte – Positionen aus Geografie, Geschichte und Naturwissenschaften. Münster: LIT.
  • Röösli, L. & Risi, M. (2010). Lebensbilder – Bilderwandel. Zwei ethnografische Filmprojekte im Alpenraum. Mit zwei DVDs. Münster, New York, München, Berlin: Waxmann Verlag / Basel: Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde.
  • Truninger, A. (2011, 23. Juni). Sennerei Nufenen – Roboter Charlie packt mit an. Pöschtli.       S. 13.
  • Wanner, K. (2019). Hinterrhein. In HLS (Historisches Lexikon der Schweiz) (Hrsg.), Hinterrheinhttps://hls-dhs-dss.ch/de/articles/001496/2019-12-13/. Verifiziert am 13.01.2020.

Biolandwirtschaft (L1 Deutsch)

Studienwoche im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mit Fokus auf das ausserschulische Lernen in Splügen und Nufenen für den 2. Zyklus

Die vorliegende Arbeit befasst sich damit, wie das Thema Landwirtschaft für eine Schulklasse des zweiten Zyklus als Studienwoche durchgeführt werden kann. Sie beschreibt die Theorien des ausserschulischen Lernens, da der Fokus auf die ausserschulischen Lernorte Sennerei, Metzgerei und Walserama, welche sich in Splügen und Nufenen befinden, liegt. Ebenso werden die Grundsätze von Biolandbau und der Bildung für nachhaltige Entwicklung mit den Prinzipien Zukunftsorientierung, Partizipation und vernetzendes Lernen aufgeführt.

2. Zyklus 

NMG.6.1.d Die SuS können Arbeiten von Frauen und Männern vergleichen, Unterschiede benennen und Überlegungen zur Beseitigung von Ungerechtigkeiten diskutieren (z.B. ungleiche Wahlmöglichkeiten und Chancen).

NMG.6.3.c Die SuS können Informationen zu Rohstoffen erschliessen und über deren Bedeutung für Menschen nachdenken (z.B. Erdöl, Glas, Metalle) 

NMG.6.3.d Die SuS können an Beispielen den Produktionsprozess von Gütern beschreiben und darstellen (z.B. vom Erdöl zum Legostein). 

NMG.8.3.b Die SuS können wahrnehmen, beschreiben und darüber nachdenken, wie Menschen z.B. durch das Wohnen, die Produktion von Nahrungsmitteln, das Unterwegs-Sein, die Freizeitgestaltung unsere Umgebung und unseren Lebensraum gestalten und verändern. 

NMG.8.3.e Die SuS können über die Auswirkungen von Veränderungen im Raum für die Menschen und die Natur nachdenken (z.B. im Verkehr, bei Freizeitanlagen, an Gewässern) und über Gestaltungs- und Verhaltensmöglichkeiten in der Zukunft nachdenken. 

NMG.9.2.e Die SuS können früher und heute vergleichen. Was ist gleichgeblieben? Was hat sich geändert? (z.B. kindliche Lebenswelten, Wohnen, Feuer machen in der Altsteinzeit). 

Deutsch

Den ganzen Jahr möglich.

Das Ganze fokussiert sich auf die ausserschulischen Lernorte Sennerei, Metzgerei und Walserama in Splügen und Nufenen.

Bio Suisse (2024). Bio Suisse. Verfügbar unter: https://www.bio-suisse.ch/de/unser-verband/bio-suisse-portraet/leitbild-vision.html Zugriff am 09.7.24

Bio Suisse (2018). Bio Suisse. Verfügbar unter: https://www.bio-suisse.ch/de/biosuisse-erleben/blog/posts/2018/04/praesident-von-bio-grischun-bei-uns-wird-bio-in-zehnbis-fuenfzehn-jahren-standard-sein.html Zugriff am 06.01.25

 èducation21 (2018). Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schule und Unterricht. https://education21.ch/sites/default/files/uploads/pdf-d/bne/BNE_Einfuehrung_DE_DEF.pdf Zugriff am 09.7.24

Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement Graubünden (2016) Lehrplan 21 Graubünden. Verfügbar unter: https://gr-d.lehrplan.ch/index.php Zugriff am 14.01.25

Gemeinde Rheinwald (2023). Gemeinde Rheinwald. Verfügbar unter: https://www.rheinwald.ch/gesellschaft/landwirtschaft/ Zugriff am 06.01.25

Kanton Graubünden (2025). Plantahof. Verfügbar unter: https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/lbbz/beratungfachwissen/biolandbau/Seiten/default.aspx Zugriff am 06.01.25

Karpa, D., Lübbecke, G., Adam, B. (2015). Ausserschulische Lernorte. Theorie, Praxis und Erforschung ausserschulischer Lerngelegenheiten. Immenhausen bei Kassel: Prolog

Ross, M. & Leutwyler, B. (2022). Wissenschaftliches Arbeiten im Lehramtstudium. Recherchieren, schreiben, forschen (3. Aufl.). Bern: Hogrefe

Sauerborn, P. & Brühne, T. (2014). Didaktik des ausserschulischen Lernens. Baltmannsweiler: Schneider

Sennerei Splügen (o.J.). Das sind wir. Verfügbar unter: https://spluga.ch/ueber-uns/ Zugriff am 16.07.25

Spezialitäten Metzg Splügen (2017). Über uns. Verfügbar unter: https://www.strubmetzg.ch/uber-uns Zugriff am 16.07.24

Stiftung èducation21 (2013). Was ist BNE? Wozu soll das gut sein? Verfügbar unter: https://www.education21.ch/de/bne Zugriff am 03.7.24

Walserama (o.J.). Stiftung Walserkultur. Verfügbar unter: https://www.stiftung-walserkultur.info/ Zugriff am 16.07.24

Lerngarten (L1 Deutsch)

Lernen im Grünen: Konzeption eines Lerngartens für Splügen zur Förderung von Biodiversität und Nachhaltigkeit.

Ein Modellprojekt zur Verbindung von ökologischer Vielfalt und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) 

Im Zentrum der vorliegenden Arbeit liegt die Planung eines Gartens als didaktisch aufbereitetes Lernumfeld für die Zyklen 1 und 2. Dieses Lernumfeld, im Folgenden als Lerngarten bezeichnet, soll Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich mit der regionalen Flora und Fauna auseinanderzusetzen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der schwindenden Biodiversität, welche durch die nachhaltige Gestaltung des Lerngartens thematisiert wird. 

1. Zyklus und 2. Zyklus 

NMG.2 Tiere, Pflanzen und Lebensräume erkunden und erhalten:

NMG.2.1: Die Schülerinnen und Schüler können Tiere und Pflanzen in ihren Lebensräumen erkunden und dokumentieren sowie das Zusammenwirken beschreiben. 
NMG.2.2: Die Schülerinnen und Schüler können die Bedeutung von Sonne, Luft, Wasser, Boden und Steinen für Lebewesen erkennen, darüber nachdenken und Zusammenhänge erklären.
NMG.2.3: Die Schülerinnen und Schüler können Wachstum, Entwicklung und Fortpflanzung bei Tieren und Pflanzen beobachten und vergleichen. 
NMG.2.4: Die Schülerinnen und Schüler können die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren erkennen und sie kategorisieren.
NMG.2.6: Die Schülerinnen und Schüler können Einflüsse des Menschen auf die Natur einschätzen und über eine nachhaltige Entwicklung nachdenken. 

Deutsch L1

22 Lektionen über ein Jahr verteilt

Lerngarten 

ARE. (2023). Transformation unserer Welt: Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Bundesamt für Raumentwicklung. Verfügbar unter: https://www.are.admin.ch/agenda2030. Zugriff am 28. Dezember 2024.

 

Baar, R. & Schönknecht, G. (2018). Ausserschulische Lernorte: didaktische und methodische Grundlagen (1. Aufl.). Beltz: Weinheim Basel. 

 

BAFU. (2022). Umweltbericht Schweiz 2022. Bundesamt für Umwelt. Verfügbar unter: https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/dokumentation/umweltbericht/umweltbericht-2022.html. Zugriff am 29. Dezember 2024. 

 

BAFU. (2023). Biodiversität in der Schweiz: Zustand und Entwicklung. Bundesamt für Umwelt. Verfügbar unter: https://www.bafu.admin.ch/uz-2306-d. Zugriff am 29. Dezember 2024.

 

BAFU. (2024). Aktionsplan Strategie Biodiversität Schweiz. Bundesamt für Umwelt. Verfügbar unter: https://www.bafu.admin.ch/aktionsplan-biodiversitaet. Zugriffam 30. Dezember 2024.

 

BFS. (2024). Umweltindikator – gefährdete Tiere und Pflanzen. (2024). Bundesamt für Statistik. Verfügbar unter: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/umweltindikatoren/alle-indikatoren/umweltzustand/gefaehrdete-tiere-und-pflanzen.html. Zugriff am 2. Januar 2025.

 

Bisset, I. (2024). Die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) | education 21. Verfügbar unter: https://education21.ch/de/17_ziele_nachhaltigeEntwicklung. Zugriff am 15. August 2024.

 

D-EDK. (2016). Grundlagen Lehrplan 21. Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement Graubünden. Verfügbar unter: https://gr-d.lehrplan.ch/. Zugriff am 26. Dezember 2024.

 

D-EDK. (2016). Natur, Mensch, Gesellschaft. Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement Graubünden. Verfügbar unter: https://gr-d.lehrplan.ch/. Zugriff am 2. Januar 2025. 

 

D-EDK. (2016). Überblick Lehrplan 21. Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement Graubünden. Verfügbar unter: https://gr-d.lehrplan.ch/. Zugriff am 28. Dezember 2024.

 

EDA. (2020). Agenda 2030 - 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung – Ziel 15. Eidgenössisches Departement für auswertige Angelegenheiten. Verfügbar unter: https://www.eda.admin.ch/agenda2030/de/home/agenda-2030/die-17-ziele-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung.html. Zugriff am 15. August 2024.

 

EDA. (2024). Agenda 2030 - 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Eidgenössisches Departement für auswertige Angelegenheiten. Verfügbar unter: https://www.eda.admin.ch/agenda2030/de/home/agenda-2030/die-17-ziele-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung.html. Zugriff am 15. August 2024.  

 

Flügel, A., Gruhn, A., Landrock, I., Lange, J., Müller-Naendrup, B., Wiesemann, J., Büker, P. & Rank, A. (2024). Grundschulforschung meets Kindheitsforschung reloaded. In Jahrbuch Grundschulforschung: Band 28. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt Verlag.  

 

Gonseth, Y., Wohlgemuth, T., Sansonnens, B., & Buttler, A. (2001). Die biogeographischen Regionen der Schweiz: Erläuterungen und Einteilungsstandard. Umwelt-Materialien Nr. 137. Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL).

 

IGarten. (o. D.). Alle biogeografischen Regionen CH. Verfügbar unter: https://app.igarten.ch/. Zugriff am 6. Januar 2025.

 

Klaus, G. & Limacher, S. (2023) Biodiversität in Graubünden 2022. Zustandsanalyse Lebensräume, Artenvielfalt, genetische Vielfalt, Vernetzung. Chur: Amt für Natur und Umwelt.

 

Kunz, N. (2024). Warum erkenne ich die Bäume nicht?. Das Magazin, 33, 20-27.

 

Lehnert, H., Köhler, K. & Benkowitz, D. (2016). Schulgärten: Anlegen, pflegen, nutzen. (1. Aufl.) Stuttgart: Ulmen Euler Verlag.

 

Pospiech, G., Niethammer, M., Wieser, D. & Kuhlemann, F., (2020). Begegnungen mit der Wirklichkeit: Chancen für fächerübergreifendes Lernen an ausserschulischen Lernorten. (1. Aufl.). Bern: hep Verlag AG.

 

Roos, M. & Leutwyler, B. (2022). Wissenschaftliches Arbeiten im Lehramtsstudium. Recherchieren, schreiben, forschen (2. Aufl.). Bern: Hogrefe Verlag.

 

Seipel, H. (2018). Fachkunde für Gärtner/-innen. (10. Aufl.). Hamburg: Verlag Dr. Felix Büchner.

 

Jäkel, L. (2021). Faszination der Vielfalt des Lebendigen - Didaktik des Draussen-Lernens. (1. Aufl.) Heidelberg: Springer-Verlag GmbH.

 

Stern, T. (2020, 30. Januar). Biodiversität | education 21. Verfügbar unter: https://education21.ch/de/themendossier/biodiversitaet. Zugriff am 15. August 2024.

 

WWF Schweiz & Huwyler, N. (2021). Ab in die Natur. In Ab In die Natur (S. 1–45). WWF Schweiz. Verfügbar unter: https://wwf.ch/schule. Zugriff am 5. Januar 2025. 

Mobilität (L1 Deutsch)

Sammlung von Unterrichtsinhalten rund um das Thema der Mobilität, exemplarisch für den San Bernardino Pass

Durch sieben Lernaktivitäten rund um die Thematik der Mobilität können Schülerinnen und Schüler folgende Ziele erreichen:

  • wissen, wie sie sich auf dem San-Bernardino-Pass fortbewegen können.
  • abschätzen können, welche Mobilitätsform sich in bestimmten Situationen wie z.B. Ferien, Tagesausflügen, Klassenreisen etc. am besten eignet.
  • ihren Lebensraum besser kennen.
  • aktuelle Diskussionen rund um die Verkehrssituation auf der Nord-Süd-Achse der Schweiz besser verstehen.
  • verstehen, wie sie mit ihrer Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Mobilitätsform auch Landschaft, Natur und Wirtschaft beeinflussen.


Fürs zukünftige Leben der Schülerinnen und Schüler ist es zudem wichtig, dass sie etwas über die Mobilität auf dem San-Bernardino-Pass wissen, weil sie dadurch:

  • bei allfälligen Volksabstimmungen in Graubünden ein solides Wissen zum Thema haben und darauf ihre Meinung aufbauen können. Somit werden sie durch die Schule zu mündigen Bürgern – ein zentrales Anliegen der Bildung.
  • Verständnis dafür entwickeln, dass sich die Bedürfnisse der Menschen (hier: in Bezug auf Mobilität) laufend verändern und deswegen offen für Neues und flexibel bleiben.


Die Mobilität auf dem San-Bernardino-Pass ist deshalb ein sinnvoller Unterrichtsgegenstand in der Primarschule, weil die Schülerinnen und Schüler mit diesem Wissen:

  • Ereignisse und Situationen in anderen Alpenpassregionen der Schweiz verstehen und einordnen können (z.B. der allfällige Bau einer zweiten Gotthardröhre).
  • eine gute Basis haben, um bei allfälligen nationalen Volksabstimmungen zur Verkehrsthematik auf der Nord-Süd-Achse der Schweiz mitreden zu können.
  • verstehen, wie sie mit ihrer Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Mobilitätsform auch Landschaft, Natur und Wirtschaft beeinflussen.


Die Aktivitäten sind explizit für die Durchführung auf dem San-Bernardino-Pass formuliert. Falls sie auch auf einem anderen Pass durchgeführt werden sollten, müssten Details wie z.B. Ortsnamen und Zahlen entsprechend angepasst werden. Die Unterrichtsinhalte könnten zum Beispiel auch in folgenden Schweizer Passregionen durchgeführt werden:

  • Grosser St. Bernhard (Wallis/Italien) – verbindet die französischsprachige Schweiz mit Italien, liegt auf der Nord-Süd-Achse, hat einen Autotrassentunnel, der die Passstrasse entlastet.
  • Gotthard (Uri/Tessin) – verbindet die deutsche Schweiz mit der italienischen Schweiz, liegt auf der Nord-Süd-Achse, hat einen Autostrassentunnel, der die Passstrasse entlastet.
  • Simplon (Wallis/Italien) – verbindet die deutsche Schweiz mit Italien, liegt auf der Nord-Süd-Achse, hat einen Bahntunnel mit Autoverlad, der die Passstrasse entlastet.
  • Furka (Uri/Wallis) – liegt auf der Nord-Süd-Achse, hat einen Bahntunnel mit Autoverlad, der die Passstrasse entlastet.

Erste und zweite Zyklus

Bezüge zum Fachbereich NMG der Lernaufgaben für den ersten und zweiten Zyklus:

  • 1.2.b: Die SuS können sich vor Gefahren schützen und kennen entsprechende Schutzmassnahmen (z.B. im Strassenverkehr, bei Gewalt in der Schule, bei handwerklichen Arbeiten).
  • 2.6.a: Die SuS können eigene Beziehungen zu Lebensräumen, Pflanzen und Tieren wahrnehmen und beschreiben (z.B. Pflege, Umgang, Wertschätzung, Respekt).
  • 2.6.h.2: Die SuS können zu Einflüssen des Menschen auf die Natur mögliche Folgen abschätzen, Erkenntnisse dazu ordnen und über eigene Verhaltens- und Handlungsweisen nachdenken.
  • 2.6.e: Die SuS können in Lebensräumen der Wohnregion erkunden und dokumentieren, wie Menschen die Lebensweise und die Lebensräume von Pflanzen und Tieren gestalten, nutzen und verändern.
  • 5.3.f: Die SuS können technische Anwendungen von früher und heute vergleichen, einordnen und einschätzen, was sich dadurch im Alltag für die Menschen und die Umwelt verändert hat (z.B. Beleuchtung, Heizung, Bauen, Verkehr, Kommunikationsmöglichkeiten).
  • 7.3.c: Die SuS können Elemente und Merkmale zum Unterwegs-Sein von Menschen, Gütern und Nachrichten benennen, beschreiben und ordnen.
  • 7.3.d: Die SuS können ausgehend von eigenen Gewohnheiten die Bedeutung des Unterwegs-Seins und des Verkehrs für das tägliche Leben beschreiben und einschätzen.
  • 7.3.g: Die SuS können Vergleiche zur Mobilität und zum Verkehr früher und heute anstellen, Veränderungen beschreiben sowie Beispiele von Nutzen und Folgen für die Lebensqualität der Menschen und für die Natur einschätzen.
  • 7.3.h: Die SuS können Ideen und Perspektiven für die Mobilität und für Formen des Unterwegs-Seins in der Zukunft entwickeln sowie mögliche Handlungsweisen überdenken und einschätzen.
  • 8.1.e: Die SuS können erkunden, ordnen und dokumentieren, wie in verschiedenen Gebieten der näheren und weiteren Umgebung räumliche Merkmale (z.B. Bauten für verschiedene Zwecke, Anlagen für Verkehr, Freizeit, Ver- und Entsorgung) miteinander in Beziehung stehen und verflochten sind.
  • 8.2.f: Die SuS können in verschiedenartigen Räumen in der näheren und weiteren Umgebung erkunden und recherchieren, welche Nutzungsansprüche verschiedene Menschen haben sowie vermuten und einschätzen, welche Nutzungskonflikte dabei entstehen können (z.B. Landwirtschaft – Bauen, Wohnen – Verkehr, Freizeit/Tourismus – Naturschutz).
  • 11.3.d: Die SuS können im eigenen Handeln Werte erkennen und beschreiben, wie sie Verantwortung übernehmen können (z.B. Ressourcennutzung, zwischenmenschlicher Umgang).

Deutsch L1

Die ausserschulischen Lernorte wurden so gewählt, dass die Aufträge in allen Jahreszeiten durchgeführt werden können.

  • An einem Ort mit Blick auf den Verkehr (z.B. Einfahrt ins Dorf San Bernardino, beim Hospiz auf dem Pass, usw.)
  • An einem Ort mit Blick auf den Verkehr, der sich idealerweise staut (z.B. Einfahrt ins Dorf San Bernardino)
  • Postauto-Haltestellen (in Hinterrhein, beim Hospiz auf der Passhöhe oder in San Bernardino).
  • Unterwegs auf den Wanderwegen über den San-Bernardino-Pass
  • Beim Hospiz auf der Passhöhe
  • Bei den Belüftungs-Schachtröhren auf dem San-Bernardino-Pass
  • Adamina, M., Müller, H. (2010, 5. Aufl.). Lernwelten Natur – Mensch – Mitwelt. TS_Der thematisch-strukturierte Zugang. Bern: Schulverlag plus AG.
  • Baack, W. (2014, 2. Aufl.). Luft: Unsichtbare Kraft. Saulgrub: Lernbiene Verlag GmbH.
  • Caminada, P. (1983). Graubünden. Land der Pass-Strassen. Disentis: Desertina Verlag.
  • Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (2015a, bereinigte Fassung). Lehrplan 21. Grundlagen. Zugriff am 09.02.2016. Verfügbar unter http://projekt.lehrplan.ch/lehrplan/V5/ablage/GRFS1I_Grundlagen.pdf.
  • Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (2015b, bereinigte Fassung). Lehrplan 21. Natur, Mensch, Gesellschaft. Kompetenzaufbau 1./2. Zyklus.
    Zugriff am 09.02.2016. Verfügbar unter http://projekt.lehrplan.ch/lehrplan/V5/ablage/GRFS1I_Fachbereich_NMG_1.-3.Zyklus.pdf.
  • Grunder et al., H.-U. (2010). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Hablützel, S. (2016). Am San Bernardino hofft man auf die zweite Gotthard-Röhre. Zugriff am 09.02.2016. Verfügbar unter http://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/abstimmungen/2-gotthard-roehre/am-san-bernardino-hofft-man-auf-die-zweite-gotthard-roehre
  • Hentig, H.v. (2009, 3. Aufl.). Warum soll ich zur Schule gehen? München: Deutscher Taschenbuch Verlag.
  • Löther, W. (2001). Strassenbau-Praxis. Berlin: Bauwerk Verlag GmbH.
  • Mantovani, P. (1988). La strada commerciale del San Bernardino. Locarno: Armando Dadò editore.
  • Marcacci, M. (2012). Die Schweizer Seite: Das Misox und der San Bernardino-Pass im Lauf der Geschichte. Erschienen in: Provinz Lecco, Region Misox et al. (2012). Le vie del viandante. Die Wanderrouten. Eine Fusswanderung durch die Geschichte, vom Comer See über das Misox zum San Bernardino. Zugriff am 09.02.2016.
    Verfügbar unter http://leviedelviandante.it/de/images/guida/vie%20del%20viandante%20tedesco_def%20per%20web.pdf
  • Pajarola, J.F. (2015). In 38 Monaten durch die Felsbarriere. Erschienen in: Die Südostschweiz, Ausgabe Graubünden, 10.04.2015, S. 2f.

Passgeschichte (L1 Deutsch)

Reichhaltige Lernaktivitäten, welche  Geographie und Geschichte erlebbar machen, exemplarisch für den San Bernardino-Passes. 

Mit vielseitigen Exkursionen vor Ort, inklusive Vor- und Nachbereitungen im Schulzimmer.

Die Lernaktivitäten dieses Kommentars zielen im Allgemeinen auf ein ausserschulisches Lernen und originales Begegnen mit der lokalen Geschichte des San Bernardino-Passes. Historische Quellen wie die geschichtlichen Überresten von Wegen unterschiedlicher Epochen werden stets durch forschendes Lernen vor Ort erkundet. Alle Exkursionen werden durch Lernaktivitäten zur Vor- und Nachbereitung in den schulischen Kontext eingebunden. Grossthemen, welche sich dazu anbieten sind die Bündner Geschichte, Verkehr und Kartenkunde. Die Arbeit mit dem erarbeiteten Forschungsheft unterstützt das reflektierende Lernen. 

Grössere Zusammenfassung der San Bernardino-Passgeschichte, detailliertere didaktische Grundsätze, Ausformulierungen der Kompetenzstufen oder Angaben zum Herstellungsprozess dieses Kommentars findet man in der Bachelorarbeit.

Zweite Zyklus

Bezüge zum Fachbereich NMG für Lernaufgaben des 2. Zyklus:

Kompetenz / Namen der Lernaktivitäten

NMG.2.2
Zusammenhang der Wege mit der Natur

NMG.3.3
Experimente
Zusammenhang der Wege mit der Natur

NMG.5.1
Bau eigener Passwege
Experimente

NMG.5.3
Einordnen der Strassenabschnitte
Allgemeine Arbeit mit Quellen
Polizeiordnung im 19. Jahrhundert

NMG.7.3
Rollenspiel zur Portenorganisation
Einordnen der Strassenabschnitte
Fotos und Gemälde mit der Realität vergleichen

NMG.7.4
Diskussionsrunde zum Bau der Kunststrasse

NMG.8.1
Was sind Krokis?
Kroki zeichnen üben

NMG.8.3
Diskussionsrunde zum Bau der Kunststrasse
Fotos und Gemälde mit der Realität vergleichen

NMG.8.4
Was sind Krokis?
Kroki zeichnen üben

NMG.8.5
Was sind Krokis?
Kroki zeichnen üben

NMG.9.1
Allgemeine Arbeit mit Quellen

NMG.9.2
Ruinen nachkonstruieren
Fotos und Gemälde mit der Realität vergleichen

NMG.9.3
Allgemeine Arbeit mit Quellen
Polizeiordnung im 19. Jahrhundert
Ruinen nachkonstruieren

Deutsch L1

Die ausserschulischen Lernaktivitäten sind jahreszeitenabhängig, der schneefreie Zugang zum San Bernardino Pass muss vorgängig abgeklärt werden.

Auf dem Pass San Bernardino, vgl. "Didaktisches Produkt"

  • Aerni, K. (2010). Pässe. https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007963/2010-09-27/. Verifiziert am 17. Juni 2019.
  • Baar, R. & Schönknecht, G. (2018). Ausserschulische Lernorte: didaktische und methodische Grundlagen. Weinheim: Beltz.
  • Beer, B. (2018). Il fascino della natura al San Bernardino. In M. Marcacci, B. Beer & M. Buchmann (Hrsg.), Alla scoperta del San Bernardino (S. 10 – 67). Bellinzona: Salvioni Edizioni.
  • Bibliotheksverbund Graubünden (BGR) (2016). Katalog des Bibliotheksverbundes Graubünden. http://aleph.gr.ch/F. Verifiziert am 19.01.2021.
  • Buchmann, M. (2018). Il valore e l’interesse del paesaggio geomorfologico. In M. Marcacci, B. Beer & M. Buchmann (Hrsg.), Alla scoperta del San Bernardino (S. 68 – 89). Bellinzona: Salvioni Edizioni.
  • Bundesamt für Landestopografie Swisstopo und Bundesamt, https://map.geo.admin.ch/
  • Bundesamt für Umwelt (BAFU) (1996). ML 53 San Bernardino. PDF in: BAFU. (2017). Moorlandschaftsinventar: Objektbeschreibungen. https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/landschaft/fachinformationen/landschaftsqualitaet-erhalten-und-entwickeln/landschaften-von-nationaler-bedeutung/moorlandschaften-von-nationaler-bedeutung/moorlandschaftsinventar--objektbeschreibungen.html. Verifiziert am 23.05.20.
  • Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement (EKUD) Graubünden. (2016). Natur, Mensch, Gesellschaft. Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement Graubünden:
  • Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement (EKUD) Graubünden. (2016). Natur, Mensch, Gesellschaft. Didaktische Hinweise. https://gr-d.lehrplan.ch/index.php?code=e|6|3. Verifiziert am 17.06.2020.
  • Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement (EKUD) Graubünden. (2016). Natur, Mensch, Gesellschaft. Natur, Mensch und Gesellschaft (1./2. Zyklus). https://gr-d.lehrplan.ch/index.php?code=b|6|1Verifiziert am 19.08.2020.
  • Gubler, T. (1922). Die schweizerischen Alpenstrassen. Zürich: Schweizerischer Radfahrer-Bund.
  • Hegland, A. & Simonett, J. (1988). Strassen als Baudenkmäler. Kommerzialstrassen des 19. Jahrhunderts in Graubünden. Bern: IVS.
  • Historisches Lexikon der Schweiz (HLS) (o.J.). Historisches Lexikon der Schweiz HLS. https://hls-dhs-dss.ch/de/. Verifiziert am: 18.01.2021
  • Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz (IVS) (1989). GR 19. Strecke GR 19 Splügen – Mesocco (- Bellinzona); Bernhardinpass, Landeskarte 1254, 1255 und 1274. https://data.geo.admin.ch/ch.astra.ivs-nat/PDF/GR00190000.pdf. Verifiziert am 20.07.2019.
  • Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz (IVS) (1989). 19.2. Strecke GR 19 Splügen – Mesocco (- Bellinzona); Bernhardinpass, Linienführung 2 «Urweg» (Hinterrhein – San Bernardino), Landeskarte 1254. https://data.geo.admin.ch/ch.astra.ivs-nat/PDF/GR00190200.pdf. Verifiziert am 20.07.2019.
  • Kalcsics, K. & Wilhelm, M. (2017). Natur-Mensch-Gesellschaft. Ausbildung. Bern: Schulverlag plus AG.
  • Kantonales Tiefbauamt Graubünden. (o.J.). Bernhardin-Tunnel. Technischer Bericht. Ohne Erscheinungsort. Ohne Verlag.
  • Kanton Graubünden (o.J.). E-Ressourcen der Kantonsbibliothek Graubünden. https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/ekud/afk/kbg/online/Seiten/OnlineProdukte.aspx. Verifiziert am 20.01.2021.
  • Kattmann, U., Duit, R., Gropengiesser, H. & Komorek, M. (1997). Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion – Ein Rahmen für naturwissenschaftsdidaktische Forschung und Entwicklung. Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften, 3 (3), S. 3 – 18).
  • Mantovani, P. (1988). La strada commerciale del San Bernardino. Locarno: Armando Dadò.
  • Mantovani, P. (2007). Eine Kunststrasse von 28 Stunden Weglänge - Una strada artificiale lunga 28 ore di viaggio. In Bundesamt für Strassen (ASTRA) (Hrsg.), im Kanton Graubünden (S. 28 – 33). Bern: ASTRA.
  • Mantovani, P. (2007). Die Königsbrücke Vittorio Emanuele, «mein Lieblingskind» - Il ponte Vittorio Emanuele, «il figlio prediletto». In Bundesamt für Strassen (ASTRA) (Hrsg.), im Kanton Graubünden (S. 34 – 39). Bern: ASTRA.
  • Marcacci, M., Beer, B. & Buchmann, M. (2018). Proposte escursionistiche. In M. Marcacci, B. Beer & M. Buchmann (Hrsg.), Alla scoperta del San Bernardino (S. 184 – 351). Bellinzona: Salvioni Edizioni.
  • Marcacci, M. (2018). La storia della regione e del valico. In M. Marcacci, B. Beer, & M. Buchmann (Hrsg.), Alla scoperta del San Bernardino (S. 90 – 183). Bellinzona: Salvioni Edizioni.
  • Müller, H. (2010). Alpenstrassen der Antike: über die militärische und wirtschaftliche Bedeutung der Alpenpässe zu Zeit der römischen Republik. In H.U. Schiedt, L. Tissot, C.M. Merki & R.C. Schwinges (Hrsg.), Verkehrsgeschichte/Histoire des transports (S. 39 – 52). Zürich: Chronos.
  • Planta, A. (1985). Verkehrswege im alten Rätien. Band 1. Chur: Bündner Monatsblatt.
  • Planta, A. (1990). Verkehrswege im alten Rätien. Band 4. Chur: Bündner Monatsblatt.
  • Riedi, B. (2009). Die Porten der Unteren Strasse, ihr Ladungsrecht und der Strassenunterhalt. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH.
  • Roth-Bianchi, W. (2007). Die Geschichte des Kantons Graubünden ist die Geschichte seiner Alpenpässe und Verkehrswege. In Bundesamt für Strassen (ASTRA) (Hrsg.), im Kanton Graubünden (S. 8 – 21). Bern: ASTRA.
  • Santi, S. (2017). Misox. https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008073/2017-06-22/. Verifiziert am 07.05.2020.
  • Schiedt, H.U. (2009). Der Langsamverkehr. Teil 1: die vormodernen Bedingungen des Verkehrs. Bern: ViaStoria.
  • Simonett, J. (1986). Verkehrserneuerung und Verkehrsverlagerung in Graubünden. Chur: Terra Grischuna.
  • Simonett, J. (2011). San Bernardino (Pass). https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008810/2011-01-10/. Verifiziert am 06.02.2021.
  • Simonett, J. (2013). https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008993/2013-02-25/. Verifiziert am 16. August 2019.
  • Spadini, S. (1967). Vom Saumpfad zum modernen Strassentunnel. In Kleiner Rat Graubünden (Hrsg.), San Bernardino Schweiz. Nationalstrasse, Strada Nazionale Svizzera, Route Nationale Suisse, Stradun Naziunal Svizer N13 (S. 39 – 104). Chur: Druckschrift- und Lehrmittelverlag des Kanton Graubündens.
  • (o.J.). Die San-Bernardino-Passstrasse. http://www.old.viastoria.ch/D/Inventare/SanBernardino.htm. Verifiziert am 02.05.2020.
  • Winckler, K. (2012). Die Alpen im Frühmittelalter. Die Geschichte eines Raumes in den Jahren 500 bis 800. Wien: Böhlau.

Wald (L1 Deutsch)

Wald als ausserschulischer Lernort
Der Wald erfahren,  verstehen und sich darin orientieren.
24 exemplarische Lernaufgaben, exemplarisch im subalpinen Wald von San Bernardino.

Die Lernaufgaben sind für Lehrpersonen konzipiert, welche den Wald exemplarisch in San Bernardino als ausserschulischen Lernort aufsuchen möchten. Dabei soll der Wald einen vielfältigen und dynamischen Lernort darstellen und ein erlebendes, handelndes und lebensnahes Lernen ermöglichen.

Diese 24 Lernaufgaben können exemplarisch im Wald von San Bernardino durchführt werden, sie ermöglichen jedoch eine Umsetzung auch in ähnlichen Regionen. Die kompetenzorientierte Lernaufgaben sind mehrperspektivisch konzipiert, sie fördern sowohl die Auseinandersetzung mit biologischen, ökologischen, wirtschaftlichen, technischen und ethischen Fragestellungen, als auch das vernetzende Denken.

Die Reihenfolge der Lernaufgaben kann beliebig zusammengestellt werden. Die Lernaufgaben bieten die Möglichkeit, sich an einem Halbtag oder auch über mehrere Tage mit dem Wald in San Bernardino auseinanderzusetzen.

Die Lernaufgaben sind offen formuliert sind, die durchführende Lehrperson kann sie auf die Situierung innerhalb ihrer Unterrichtseinheit sowie auf den Wissens- und Könnenstand der Kinder und Jugendlichen anpassen.

Die Materialangaben können natürlich ergänzt und angepasst werden. Auch die Zeitangabe für die Bearbeitung der Lernaufgabe ist als Richtwert zu verstehen. Der Anreiseweg zum Standort ist in der Zeitangabe nicht inbegriffen und muss zusätzlich eingeplant werden (zusätzliche Informationen können aus dem Lehrerkommentar entnehmen werden).

Erstes und zweites Zyklus

Bezüge zum Fachbereich NMG für Lernaufgaben des 1. Zyklus:

  • NMG 2.1
  • NMG 2.2
  • NMG 2.3
  • NMG 2.4
  • NMG 2.6
  • NMG 6.1
  • NMG 8.1
  • NMG 10.4


Bezüge zum Fachbereich NMG für Lernaufgaben des 2. Zyklus:

  • NMG 2.1
  • NMG 2.3
  • NMG 2.4
  • NMG 2.5
  • NMG 3.4
  • NMG 10.4

Deutsch L1

Die Lernaufgaben berücksichtigen alle vier Jahreszeiten. Jedoch können nicht alle Lernaufgaben während jeder Jahreszeit durchgeführt werden. Symbole bei den Arbeitsblättern, passend zu den vier Jahreszeiten, dienen als Orientierungshilfe für die Durchführbarkeit (vgl. Lehrerkommentar).

Die lokalen Bedingungen in San Bernardino können stark variieren und eine Durchführung der Lernaktivität zur vorgeschlagenen Jahreszeit verhindern. Es ist ratsam, die Exkursionen in San Bernardino während den eher milderen Monaten durchzuführen:

  • Spätsommer/Frühherbst: September - November
  • Frühling: von Mai bis zum Ende des Schuljahres


Es ist jeweils immer notwendig, Rekognoszierungen durchzuführen.

Die Lernstandorte, welche eine Durchführung der Lernaufgaben ermöglichen, sind im Lehrerkommentar anhand einer Karte aufgezeigt: beim Bosch de San Remo, bei der Alp de Pian Doss oder bei Gareida Sot (vgl. Lehrerkommentar).

Mit dem Lernstandort ist die gesamte umliegende Umgebung gemeint. Jeder dieser drei Hauptlernstandorte ist mit einer Standortnummer versehen, welche auch bei der jeweiligen Lernaufgabe aufgeführt ist. Die Distanz sowie die Zeitdauer, in welcher der Standort zu Fuss erreicht werden kann, ist ebenfalls angegeben.

Die angegebene Marschzeit ist den entsprechenden Zyklen angepasst. Ausgangspunkt des Fussweges zum jeweiligen Lernstandort ist das Ostello e centro nordico in San Bernardino. Die Wanderrouten zu den drei Hauptlernstandorten werden nach dieser Einführung genauer beschrieben (vgl. Lehrerkommentar).

  • Auer, W., Bangerter, W., Burkhalter, P., Hämmerli, E., Rutz, A. & Rutz, R. (2009). Gesetzestexte für den allgemein bildenden Unterricht (2. erweiterte Aufl.). Oberentfelden: Sauerländer.
  • Amt für Jagd und Fischerei. (2020). Wildschutzgebiete. http://map.geo.gr.ch/gr_webmaps/wsgi/theme/Wildschutzgebiete. Verifiziert am 11. Februar 2020.
  • Amt für Umwelt und Energie Luzern & Geografisches Institut der Universität Zürich. (2000). Der Boden lebt. Broschüre zum Bodenlehrpfad Meggerwald. https://uwe.lu.ch/-/media/UWE/Dokumente/publikationen/Publikationen_01_A_bis_F/Bodenlehrpfad_Broschuere.pdf. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • Atlas der Schweiz. (2020). Geomorphologiehttps://atlasderschweiz.ch/de/geomorphology/. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • BAFU. (2019). Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler. https://www. bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/landschaft/fachinformationen/landschaftsqualitaet-erhalten-und-entwickeln/landschaften-von-nationaler-bedeutung/bundesin ventar-der-landschaften-und-naturdenkmaeler-von-national.html. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • BAFU. (2018). Jahrbuch Wald und Holz 2018. Bern: Bundesamt für Umwelt.
  • BAFU. (2017). Moorlandschaftsinventar. Objektbeschreibungen 53. https://data.geo.admin.ch/ ch.bafu.bundesinventare-moorlandschaften/objectsheets/2017revision/cantons/gr.zip. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • BAFU. (2016). Holzproduktion. https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/wald/fach informationen/waldzustand-und-waldfunktionen/holzproduktion.html. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • Barras, N., Henzi, M. & Wauquiez, S. (2018). So klappt der Unterricht draussen. In SILVIVA (Hrsg.), Draussen unterrichten. Das Handbuch für alle Fachbereiche. 1. und 2. Zyklus (1. Aufl., S. 13-40). Bern: hep.
  • Beer, B. (2018). Il fascino della natura al San Bernardino. In M. Marcacci, B. Beer & M. Buchman (Hrsg.), Alla scoperta del San Bernardino. Storia, natura, paesaggio e itinerari escursionistici (S.10-67). Bellinzona: Salvioni Edizioni.
  • Beer, B., Marcacci, M., Buchmann, M. (2020). Entdeckungen am San Bernardino. Hier und Jetzt Verlag.
  • Bolay, E. & Reichle, B. (2018). Waldpädagogik. Handbuch der waldbezogenen Umweltbildung. (4., vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl.). Hohengehren: Schneider.
  • Bucheli, T. & Walker, A. (2011). Wetterzeichen am Himmel. Meteorologische Erscheinungen verstehen und richtig deuten. Aarau: AT.
  • Buchmann, M. (2018). Il valore e l' interesse del paesaggio geomorfologico. In M. Marcacci, B. Beer & M. Buchman (Hrsg.), Alla scoperta del San Bernardino. Storia, natura, paesaggio e itinerari escursionistici (S. 68-89). Bellinzona: Salvioni Edizioni.
  • Bundeskanzlei. (1991). Bundesgesetz über den Wald. https://www.admin.ch/opc/de/classi fied-compilation/19910255/index.html. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • Bundeskanzlei. (2020). Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft. https:// www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html. Verifiziert am 11. Februar 2020.
  • Buttler, A., Gonseth, Y., Sansonnens, B. & Wohlgemuth, T. (2001). Die biogeografischen Regionen der Schweiz. Erläuterungen und Einteilungsstandard. Bern: Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft.
  • Brade, J. & Dühlmeier, B. (2015). Lehren und Lernen in ausserschulischen Lernorten. In M. Fölling-Albers, M. Götz, A. Hartinger, J. Kahlert, S. Miller & S. Wittkowske (Hrsg.), Handbuch Didaktik des Sachunterrichts (2., aktualisierte und erweiterte Aufl., S. 434-440). Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt.
  • Ciocco, A. (1998). Mensch und Natur. In A. Schneider (Hrsg.), Mesolcina - Calancatal (S.11-62). Bern: Paul Haupt.
  • Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz. (2016). Lehrplan 21 Graubünden. https://gr-d.lehrplan.ch/. Verifiziert am 11. Februar 2020.
  • Ente Turistico Regionale del Moesano. (o. J.). San Bernardino. https://moesano. graubuenden.ch/de/san-bernardino. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement Graubünden (2016). Lehrplan 21. https://gr-d.lehrplan.ch (heruntergeladen am 9.7.2021)
  • Fachstelle für Gebirgswaldpflege. (2013). Gebirgswald- und Schutzwaldpflege. Eine Orientierungshilfe für die Praxis. https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source =web&cd=1&ved=2ahUKEwjAourEm8jnAhVrzMQBHdxyDa4QFjAAegQIBRAB&url= http%3A%2F%2Fwww.gebirgswald.ch%2Fde%2Fpraxishilfe.html%3Ffile%3Dtl_files %2Fgebirgswald%2Fde%2F11_Praxishilfe%2FaktuelleVersion%2FPraxishilfe_ Hauptdok.pdf&usg=AOvVaw2KNXi_s2vqG4NaZdrnW1_n. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • Fachstelle für Gebirgswaldpflege. (2014). Newsletter Schutzwald. http://www.schutzwald-schweiz.ch/de/erschienenenewsletter.html?file=tl_files/gebirgswald/de/12_Oeffentlichkeitsarbeit/Newsletter/Schutzwald_08-14_d_NEU-korr-lr..pdf. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • Fachstelle für Gebirgswaldpflege. (2008). Newsletter Schutzwald. http://www.schutzwald-schweiz.ch/de/erschienenenewsletter.html?file=tl_files/sws/newsletter/newsletter_08_01_de.pdf. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • Fachstelle für Gebirgswaldpflege. (o. J.). Schutzwald – Wissen. http://www.schutzwald-schweiz.ch/de/. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • Favre, P. & Metzger, S. (2013). Ausserschulische Lernorte nutzen. In P. Labudde (Hrsg.), Fachdidaktik Naturwissenschaft. 1.-9. Schuljahr (2., korrigierte Aufl., S. 165-180). Bern: Haupt.
  • Gyr, E. (2016). Sicherheit im Wald. In SILVIVA (Hrsg.), Naturerlebnis Wald. Spielen – entdecken – geniessen (3., überarbeitete Aufl., S. 121-128). Luzern: Rex.
  • Info Flora. (2020). Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora. https://www.infoflora.ch/de/. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • Jaun, A. & Joss, S. (2011). Im Wald. Natur erleben – beobachten – verstehen (1. Aufl.). Bern: Haupt.
  • Joss, S. (2012). Im Gebirge. Natur erleben – beobachten – verstehen (1. Aufl.). Bern: Haupt.
  • Kalcsics, K. & Wilhelm, M. (2017). Lernwelten. Natur – Mensch – Gesellschaft. Ausbildung Fachdidaktische Grundlagen. (1. Aufl.). Bern: Schulverlag plus.
  • Lauber, K. & Wagner, G. (2007). Bestimmungsschlüssel zur Flora Helvetica (4. Aufl.). Bern: Haupt.
  • Losey, S. & Wehrli, A. (2013). Schutzwald in der Schweiz. Vom Projekt SilvaProtect-CH zum harmonisierten Schutzwald. Bern: Bundesamt für Umwelt.
  • Mertz, P. (2008). Alpenpflanzen in ihren Lebensräumen. Ein Bestimmungsbuch (1. Aufl.). Bern: Haupt.
  • Metzger, S. (2013). Die Naturwissenschaften fächerübergreifend vernetzen. In P. Labudde (Hrsg.), Fachdidaktik Naturwissenschaft. 1.-9. Schuljahr (2., korrigierte Aufl., S. 29-44). Bern: Haupt.
  • Stiftung SchweizMobile. (2020). SchweizMobil. http://www.schweizmobil.ch/. Verifiziert am 11. Februar 2020.
  • Schweizer Eidgenossenschaft. (2020). Bundesamt für Umwelt. swisstopo. https://map. geo.admin.ch/?topic=bafu&lang=de&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-grau. Verifiziert am 11. Februar 2020.
  • Staffelbach, H. (2011). Handbuch Schweizer Alpen. Pflanzen, Tiere, Gesteine und Wetter. Der Naturführer (2. Aufl.). Bern: Haupt.
  • Standeskanzlei Graubünden. (2013). Kantonale Waldverordnung. https://www.gr-lex.gr.ch/ app/de/texts_of_law/920.110/versions/527. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • Standeskanzlei Graubünden. (2004). Raumplanungsgesetz für den Kanton Graubünden. https://www.gr-lex.gr.ch/app/de/texts_of_law/801.100/versions/667. Verifiziert am 10. Februar 2020.
  • Steiger, P. (2010). Wälder der Schweiz. Von Lindengrün zu Lärchengold. Vielfalt der Waldbilder und Waldgesellschaften in der Schweiz (4., vollständig überarbeitete und ergänzte Aufl.). Bern: hep.
  • Weber, E. (2009). Pflanzenleben der Schweiz. Die Naturgeschichte einer artenreichen Flora (1. Aufl.). Bern: Haupt.

Wildtiere (L1 Deutsch)

Zwei Unterrichtsreihen zum Thema «Wildtiere im subalpinen Raum».

Die Unterrichtseinheiten zur Thematik «Wildtiere im subalpinen Raum» fördern das vernetzte Denken der Schülerinnen und Schüler. Historische, geographische, ethische, biologische und ökologische Perspektiven der Thematik werden im Sinne der Mehrperspektivität exemplarisch für den San Bernardino, vernetztDie Anwendung auf andere Regionen der subalpinen Stufe ist problemlos möglich. In den Unterlagen finden Sie Sachinformationen zur Wildbiologie und zu den vorherrschenden Bedingungen und Lebensräume im Untersuchungsgebiet San Bernardino (und subalpiner Stufe). Die zwei Unterrichtseinheiten sind im Sinne der Bildung einer Nachhaltigen Entwicklung konzipiert. Es werden jeweils Inhalte, Teilthemen, Lernziele, mögliche didaktische Umsetzungen sowie Präsentationsformen und der Bewertung erläutert (es fehlen Arbeitsblätter).

Erstes und zweites Zyklus 

Deutsch L1

Den ganzen Jahr möglich.

In der Umgebung des Dorfes und auf dem Pass San Bernardino (genauere Angaben findet man in den Unterrichtseinheiten)

  • Beer, B., Marcacci, M., Buchmann, M. (2020). Entdeckungen am San Bernardino. Hier und Jetzt Verlag.
  • Delarze, R., Gonseth, Y. (2008). Lebensräume der Schweiz. Ökologie – Gefährdung – Kennarten (2., vollständig überarbeitete Aufl.). Bern: ott Verlag, hep Verlag ag.
  • Dunkel, U. (1976). Wildtiere 1. Ein Buch der Zeitschrift für das Jagdrevier JÄGER. Hamburg: John Jahr Verlag KG.
  • Heer, L. (2015). Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co. Die besten Gebiete für Tierbeobachtungen in der Schweiz ( Aufl.). Bern: Haupt Verlag.
  • Hennig, R. (1998). Schwarzwild: Biologie, Verhalten, Hege und Jagd (5. Überarb. und erw. Aufl.). München: BLV Verlagsgesellschaft mbH München Wien Zürich.
  • Joos, S. (2012). Im Gebirge. Natur erleben – beobachten – verstehen (1.Aufl.). Bern: Haupt Verlag.
  • Kremer, B.P., Oftrig, B. (2013). Im Moor und auf der Heide. Natur erleben – beobachten – verstehen (1.Aufl.). Bern: Haupt Verlag.
  • Miller, C. (2008). Wildtierkunde kompakt. Alle heimischen Arten im Überblick. Kennzeichen Lebensweise Verhalten. München: BLV Buchverlag GmbH & Co. KG
  • Wüthrich, F. (2010). Lebenswelt Alpen. Sehen / kennen / verstehen. Bern: SAC Verlag.
  • Müller, J.P., Jenny, H., Lutz, M., Mühlethaler, E., Briner, T. (2010). Die Säugetiere Graubündens eine Übersicht. Stiftung Sammlung Bündner Naturmuseum und Desertina (Hrsg.). Chur: Casanova Druck und Verlag AG.
  • Seilmeier, G., Walz, K.-L. (1983). Jagd Lexikon. München: BLV Verlagsgesellschaft mbH.
  • Strauss, U., Ackermann, G., Arnold, A., Kessler, H. (2009). Wild und Jagd im Kanton St. Gallen (2. Aufl.). Will SG: DPS-Digital Print Solution GmbH.


Dienstleistungen:

  • Bündner Naturmuseum, Masanserstrasse 31, 7000 Chur, 081 257 28 41, info@bnm.gr.ch, http://www.naturmuseum.gr.ch/index.php?id=de
  • Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, Loëstrasse 14, 7001 Chur, 081 257 38 92, info@ajf.gr.chwww.ajf.gr.ch
  • WILDTIER SCHWEIZ, Winterthurerstrasse 92, 8006 Zürich, 0041 (0)44 635 61 31, wild@wildtier.ch, www.wildtierschweiz.ch

Mittelalter (FS Italienisch)

Dieses Lehrmittel wird im Rahmen des Bildungsprojekts EsTeLS – Erleben des Territoriums und der Fremdsprache entwickelt, das ein interdisziplinäres und situiertes Lernen fördert und Fachinhalte, erste Fremdsprache (FS Italienisch) sowie digitale Medien miteinander verbindet.

Das Material befindet sich derzeit in der Erarbeitungs- und Pilotphase: Es wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erprobt und anschliessend auf der Grundlage der im Feld gesammelten Erfahrungen evaluiert und weiterentwickelt.

Download

Moore (FS Italienisch)

Dieses Lehrmittel wird im Rahmen des Bildungsprojekts EsTeLS – Erleben des Territoriums und der Fremdsprache entwickelt, das ein interdisziplinäres und situiertes Lernen fördert und Fachinhalte, erste Fremdsprache (FS Italienisch) sowie digitale Medien miteinander verbindet.

Das Material befindet sich derzeit in der Erarbeitungs- und Pilotphase: Es wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erprobt und anschliessend auf der Grundlage der im Feld gesammelten Erfahrungen evaluiert und weiterentwickelt.

Download

Geo(morpho)logie (FS Italienisch)

Dieses Lehrmittel wird im Rahmen des Bildungsprojekts EsTeLS – Erleben des Territoriums und der Fremdsprache entwickelt, das ein interdisziplinäres und situiertes Lernen fördert und Fachinhalte, erste Fremdsprache (FS Italienisch) sowie digitale Medien miteinander verbindet.

Das Material befindet sich derzeit in der Erarbeitungs- und Pilotphase: Es wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erprobt und anschliessend auf der Grundlage der im Feld gesammelten Erfahrungen evaluiert und weiterentwickelt.

Download

Biodiversität (FS Italienisch)

Dieses Lehrmittel wird im Rahmen des Bildungsprojekts EsTeLS – Erleben des Territoriums und der Fremdsprache entwickelt, das ein interdisziplinäres und situiertes Lernen fördert und Fachinhalte, erste Fremdsprache (FS Italienisch) sowie digitale Medien miteinander verbindet.

Das Material befindet sich derzeit in der Erarbeitungs- und Pilotphase: Es wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erprobt und anschliessend auf der Grundlage der im Feld gesammelten Erfahrungen evaluiert und weiterentwickelt.

Download

Agrar- u. Lebensmittelkette (FS Italienisch)

Dieses Lehrmittel wird im Rahmen des Bildungsprojekts EsTeLS – Erleben des Territoriums und der Fremdsprache entwickelt, das ein interdisziplinäres und situiertes Lernen fördert und Fachinhalte, erste Fremdsprache (FS Italienisch) sowie digitale Medien miteinander verbindet.

Das Material befindet sich derzeit in der Erarbeitungs- und Pilotphase: Es wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erprobt und anschliessend auf der Grundlage der im Feld gesammelten Erfahrungen evaluiert und weiterentwickelt.

Download

Astronomie (FS Italienisch)

Dieses Lehrmittel wird im Rahmen des Bildungsprojekts EsTeLS – Erleben des Territoriums und der Fremdsprache entwickelt, das ein interdisziplinäres und situiertes Lernen fördert und Fachinhalte, erste Fremdsprache (FS Italienisch) sowie digitale Medien miteinander verbindet.

Das Material befindet sich derzeit in der Erarbeitungs- und Pilotphase: Es wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erprobt und anschliessend auf der Grundlage der im Feld gesammelten Erfahrungen evaluiert und weiterentwickelt.

Download

Orientierung (FS Italiensich)

Orientierung und Topografie: die nationalen Karten
Kinder und Jugendliche erkunden geografische und historische Fragestellungen. Die im Unterricht und im eigenen Dorf erworbenen Kompetenzen werden in San Bernardino angewendet.

Die nationalen Karten und Orientierung in Verbindung mit historischen Fragestellungen – Übungen im Unterricht, Anwendungen im eigenen Dorf und Transfer nach San Bernardino.

Die Unterrichtseinheit zur Orientierung und Topografie konzentriert sich insbesondere auf Inhalte aus dem Fachbereich NMG, Fokus Geografie und Geschichte. Gleichzeitig werden interessante Bezüge zu Technik und Ethik hergestellt.

Die didaktische Einheit berücksichtigt alle vier Aspekte der Orientierung im Raum: Topografie, Orientierung im realen Raum, Umgang mit Orientierungsmitteln sowie Raumwahrnehmung. Durch exemplarische und authentische Begegnungen im eigenen Dorf sowie in San Bernardino setzen sich Kinder und Jugendliche direkt vor Ort mit geografischen Fragestellungen auseinander, wodurch der Transfer der im Unterricht erarbeiteten Kompetenzen ermöglicht wird. Aktives, entdeckendes Lernen im Gelände wird dabei mit visuellem und multimedialem Lernen im Unterricht verbunden.

Zwietes Zyklus

Bezüge zu NMG

  • NMG 5.2.2e
  • NMG 5.3 f
  • NMG 7.3 g
  • NMG 8.1 c
  • NMG 8.3 d, e
  • NMG 8.4 c
  • NMG 8.5 d, e, h
  • NMG 9.2 e
  • NMG 9.3 e
  • NMG 10.1 d

Deutsch mit Italiensch als Fremdsprache (FS)

Dieser Unterrichtsgang ist eng mit authentischen Begegnungen im Freien verbunden. Er umfasst mehrere Exkursionen nach San Bernardino. Daher wird empfohlen, diese Lektionen in den milderen Jahreszeiten durchzuführen:

  • Spätsommer / Frühherbst: vom Schulbeginn bis Ende Oktober
  • Frühling: von April bis zum Ende des Schuljahres

Vorgängige Rekognoszierungen  sind erforderlich.

Im eigenen Dorf/in der eigenen Stadt und in San Bernardino.

  • Adamina M., Möller, K. (2010). Zugänge zum naturwissenschaftlichen Lernen öffnen. P. Labudde (a cura di). Fachdidaktik Naturwissenschaft. 1.-9. Schuljahr (1. Auflage., pp. 103 – 116). Bern: Haupt
  • Adamina M., Möller K. (2008). NMM – Perspektiven und Mehrperspektivität (7 – 10). in Lernen und lehren in Unterricht Natur – Mensch – Mitwelt. Bern: Schulverlag Plus.
  • Bundesamt für Landestopographie: Karten & mehr. https://www.swisstopo.admin.ch/de/wissen-fakten/karten-und-mehr.html
  • Koch, A. (2019). Il metodo pedagogico scout, applicato all’insegnamento NEUS. Due esempi di applicazione per San Bernardino.
  • Santi, C. (2012). San Bernardino (Siedlung). In: Historisches Lektion der Schweiz. https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008117/2012-01-25/ (heruntergeladen am 9.7.2021)
  • Simonett, J. (2011). San Bernardino (Pass). In: Historisches Lektion der Schweiz. https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008810/2011-01-10/ (heruntergeladen am 9.7.2021)
  • Beer, B., Marcacci, M., Buchmann, M. (2020). Entdeckungen am San Bernardino. Hier und Jetzt Verlag.
  • Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement Graubünden (2016). Lehrplan 21. https://gr-d.lehrplan.ch (heruntergeladen am 9.7.2021)
  • Köhnlein, W. (2007), Aufgaben und Ziele des Sachunterrichts (17-22) in Ergänzende Texte zum Lernen und Lehren im Fachbereich Natur- Mensch – Mitwelt. Bern: Schulverlag Plus
  • Merz, V. (2003) Vom Greifen zum Begriff. (48-51) in Ergänzende Texte zum Lernen und Lehren im Fachbereich Natur- Mensch – Mitwelt. Bern: Schulverlag Plus
  • Messner, H. (2008). Selbständiges Lernen entwikelt sich nicht von selbst (27-29)In Ergänzende Texte zum Lernen und Lehren im Fachbereich Natur- Mensch – Mitwelt. Bern: Schulverlag Plus
  • Metzger, S. (2010). Die Naturwissenschaften fachübergreifend verentzen. Labudde (a cura di). Fachdidaktik Naturwissenschaft. 1.-9. Schuljahr (1. Auflage., pp. 29 – 44). Bern: Haupt
  • Möller, K. (1999). Lernen als Veränderung von Präkonzepten (38-40). In Ergänzende Texte zum Lernen und Lehren im Fachbereich Natur- Mensch – Mitwelt. Bern: Schulverlag Plus
  • Niesseler, A. (2007). Den Sachen begegnen. (52 – 56). In Ergänzende Texte zum Lernen und Lehren im Fachbereich Natur- Mensch – Mitwelt. Bern: Schulverlag Plus
  • Piano di studio 21, http://gr-i.lehrplan.ch/. Consultato il 9.1.19.
  • Reinfryed, S. (2015). Quellen und Trinkwasserqualität. Geographie Heute. (322). 16-20
  • Ufficio federale della topografia swisstopo (2018) Realizzazione e produzione delle carte. https://www.swisstopo.admin.ch/it/conoscenze-fatti/carte-e-piu/realizzazione.html (consultato il 13.08.2018).
  • Weinert, F. (1997). Notwendige Methodenvielfalt (30-32). Ergänzende Texte zum Lernen und Lehren im Fachbereich Natur- Mensch – Mitwelt. Bern: Schulverlag Plus.


Per le immagini utilizzate nel mezzo didattico: © Copyright 2019 Kate Hadfield Designs

Transdisziplinäres Projekt in der alpinen Peripherie: San Bernardino Lab

Eine Kooperation zwischen der Pädagogischen Hochschule Graubünden, der Fachhochschule Graubünden, der Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana, dem Verein paradisea und den Gemeinden Mesocco, Rheinwald, Soazza und Sufers.

mehr Informationen

Kontakt

Ihr Browser (IE 11) ist leider zu alt und wird nicht mehr unterstützt.